Elektromobilität Elli bietet Zugang zu mehr als einer Million Ladepunkte in Europa

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Die Volkswagen-Tochter Elli baut ihr Ladenetz aus. Ab sofort können Fahrer auf mehr als 1.000.000 öffentliche Ladepunkten in 28 europäischen Ländern zugreifen. Innerhalb der letzten 24 Monate ist das Netzwerk um rund 55 Prozent gewachsen.

Über die Elli-App bietet das Unternehmen Zugang zu seinem Ladenetzwerk, das mittlerweile mehr als 1.000.000 Ladepunkte europaweit verzeichnen kann. (Bild:  Elli | Volkswagen)
Über die Elli-App bietet das Unternehmen Zugang zu seinem Ladenetzwerk, das mittlerweile mehr als 1.000.000 Ladepunkte europaweit verzeichnen kann.
(Bild: Elli | Volkswagen)

In Deutschland ist die Zahl öffentlich zugänglicher Ladepunkte im Jahresvergleich zuletzt um rund 17 Prozent gestiegen. Vor allem die Schnellladeinfrastruktur konnte dabei ein starkes Wachstum verzeichnen. Doch nicht nur in Deutschland nimmt die Ladeinfrastruktur zu, auch in Europa steigen die Zahlen.

Ausbau in Europa

Elli baute ihr Netzwerk innerhalb von zwei Jahren um rund 55 Prozent aus – von rund 650.000 Ladepunkten auf zunächst 900.000 im Sommer 2025 und nun auf über 1.000.000 Ladepunkte in 28 europäischen Ländern. Mit der Elli-App und der Charge&Fuel Card bietet die Volkswagen-Tochter Zugang zu ihrem Ladenetzwerk. Vor kurzem konnte auch Portugal angeschlossen werden, so dass das Unternehmen auch diesen Markt abdeckt. Derzeit befinden sich in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden die Hälfte aller öffentlichen Ladepunkte in der EU – hierzu werden auch Großbritannien, Norwegen, Island, Schweiz, Türkei und Liechtenstein gezählt. Für einen schnelleren Hochlauf der Elektromobilität ist der flächendeckende Ausbau der Schnellladeinfrastruktur die maßgebliche Voraussetzung. Im Elli-Netzwerk sind n den vergangen zwölf Monaten über 31.000 Schnellladepunkte an den Start gegangen.

Infrastruktur spielt Rolle bei der Kaufentscheidung

Der Hochlauf der Elektromobilität kann nur funktionieren, wenn Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an einem Strang ziehen. Daher ist eine flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur äußerst wichtig und eine zentrales Kaufargument für einen Stromer. Neben der reinen Anzahl der Ladepunkte rückt zunehmend auch die Qualität des Ladeerlebnisses in den Fokus. Elli setzt dabei auf ihr Selected Partner Network: einem kuratierten Netzwerk europäischer Ladepunktbetreiber, die nach klar definierten Qualitätskriterien ausgewählt werden. Dazu zählen eine effektive Hochleistungs-Ladeinfrastruktur, eine hohe Betriebszuverlässigkeit sowie zusätzlicher Vor-Ort-Komfort wie Gastronomieangebote, Sanitäranlagen oder Aufenthaltsmöglichkeiten.

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Nutzererfahrung bringt das Unternehmen regelmäßig europäische Charge Point Operator (CPOs) zu einem jährlichen Summit zusammen. In diesen strukturierten Dialogformaten adressiert man konkrete Kundenprobleme und erarbeitet Lösungen mit dem Ziel, das Ladeerlebnis in Europa „nachhaltig zuverlässiger, transparenter und nutzerorientierter zu gestalten“, wie es von Seiten der Volkswagen-Tochter heißt.

Dienstleister statt Ladepunktbetreiber

Als Mobility Service Provider (eMSP) agiert Elli nicht als eigener Ladepunktbetreiber. Aufbau, Betrieb und Preisgestaltung der Ladepunkte liegen in der Verantwortung der jeweiligen CPOs. Tarifbasiertes Laden bietet in diesem Marktumfeld in der Regel deutliche Kostenvorteile im Vergleich zu ad-hoc-Ladevorgängen mit Bankkarte, deren Preise vom jeweiligen Betreiber festgelegt werden. Das Unternehmen will an dieser Stelle Transparenz und Planbarkeit schaffen.

Als Ladeanbieter adressiert man Fahrer von Elektrofahrzeugen aller Hersteller und bietet ein transparent strukturiertes Tarifmodell für unterschiedliche Ladeszenarien: von AC-Ladepunkten für das Übernachtladen bis hin zu HPC-Schnellladeinfrastruktur entlang der Fernverkehrsachsen. Die vier Tarife „Base“, „Ionity Boost“, „Ionity Ultra“ und „Premium“ gelten länderunabhängig.

Strategische Zusammenarbeit mit Sixt

Seit März 2024 bietet Elli ihr europäisches Ladenetzwerk sowie digitale Mobilitätsdienste auch Unternehmen außerhalb des Volkswagen Konzerns an. In enger Zusammenarbeit entstand daraufhin SixT charge, eine vollständig in die SIXT-App integrierte Ladelösung. Diese Partnerschaft wird nun verlängert.  (se)

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