Batterietechnik Wie viel Restkapazität hat die Batterie eines Elektrofahrzeugs?

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Der TÜV Süd bietet ab sofort Zustandstest für die Batterie eines Stromers oder Hybridfahrzeugs an, die zeigen, über wie viel Restkapazität die Antriebsbatterie verfügt. Der Check zeigt diese – ähnlich wie bei Smartphone – in Prozent an und hilft somit die Transparenz beim Handel mit gebrauchten Elektrofahrzeugen zu erhöhen.

Mehr als 100 TÜV-SÜD-Service-Center bieten bereits die neuen Tests für den Zustand der Antriebsbatterie in HEVs an.(Bild:  TÜV Süd)
Mehr als 100 TÜV-SÜD-Service-Center bieten bereits die neuen Tests für den Zustand der Antriebsbatterie in HEVs an.
(Bild: TÜV Süd)

„Zur Hauptuntersuchung fahren und einen Batterie-Check gleich durchführen lassen? Das können E-Autofahrer bereits jetzt in vielen TÜV SÜD Service-Centern erledigen“, erklärt Alexander Bausch, Produktkoordinator bei TÜV SÜD. Mit dem Batterie-Check will man nicht nur Privatkunden unterstützen. Er soll speziell auch dazu dienen, Transparenz beim Handel mit batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV/PHEV) aufzubauen, wie Bausch betont: „Der Handel mit gebrauchten E-Fahrzeugen läuft erst langsam an. Der Zustand der wichtigsten Komponente eines batterieelektrischen Fahrzeugs bringt dabei Sicherheit auf beiden Seiten – beim Käufer wie beim Verkäufer.“

Diagnosegerät mit der OBD-Schnittstelle verbinden

Ladezyklen, Alter – das sind Faktoren, die Einfluss auf den Zustand von Batterien haben. Zwar sind laut Aussagen des Prüfunternehmens Akkumulatoren wesentlich haltbarer als zunächst angenommen. Trotzdem hinterlassen Alter und das Nutzungsverhalten ihre Spuren.

Zur Durchführung des Tests wird ein Diagnosegerät mit der OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs verbunden. Die nicht offen zugänglichen Werte werden somit auf eine transparente Weise dargestellt. Am Ende wird dem Kunden ein TÜV-Süd-Prüfbericht überreicht. (se)

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