Software-definierte Fahrzeuge Microchip und Marelli bieten offene Lösung für Display-Anbindung

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Microchip und Marelli haben eine Lösung entwickelt, mit der sich vom Bordcomputer eines Fahrzeugs erzeugte Grafik- und Videoinhalte direkt auf Fahrzeug-Displays streamen lassen. Hierfür kommt ASA Motion Link zum Einsatz.

Microchip und Marelli haben eine Lösung erarbeitet, mit der sich vom Bordcomputer eines Fahrzeugs erzeugte Grafik- und Videoinhalte direkt auf Fahrzeug-Displays streamen lassen.(Bild:  Microchip)
Microchip und Marelli haben eine Lösung erarbeitet, mit der sich vom Bordcomputer eines Fahrzeugs erzeugte Grafik- und Videoinhalte direkt auf Fahrzeug-Displays streamen lassen.
(Bild: Microchip)

ASA Motion Link (ASA-ML) ist ein offener Standard für Videoanbindung und SerDes-Kommunikation in Fahrzeugen. Er wurde von der Automotive SerDes Alliance (ASA) definiert, einem globalen Konsortium aus Fahrzeugherstellern, Tier-1-Zulieferern und Halbleiterherstellern. Durch die sichere und schnelle Video-/Grafikübertragung zwischen Produkten verschiedener Anbieter fördert der Standard eine höhere Kompatibilität im gesamten Fahrzeugbereich und bietet eine skalierbare Alternative zu proprietären Videoübertragungstechniken.

Komplexität reduzieren

Weil sich Fahrzeugarchitekturen in Richtung zentralisierter Datenverarbeitung und Software-definierter Fahrzeuge (SDV) entwickeln, suchen die Hersteller nach Lösungen für die Datenanbindung, mit denen sich steigende Leistungsanforderungen erfüllen, Komplexität reduzieren, Kosten kontrollieren und skalierbare Fahrzeugelektronikarchitekturen umsetzen lassen. In der gemeinsamen Demo werden Grafik-/Videoinhalte, die vom Zentralrechner des Fahrzeugs erzeugt werden, über den ASA-ML-Chipsatz VS7000 von Microchip verarbeitet und über eine standardisierte Hochgeschwindigkeitsverbindung übertragen.

Marelli legt den Grundstein bei der Integration der Technologie auf der Display-Seite, indem es die Konfiguration und Optimierung des ASA-ML-Deserializers ermöglicht, um standardisierte Videostreams direkt am Display zu dekodieren. Das gewährleistet den präzisen Empfang, die Synchronisation und Bereitstellung zentral generierter Inhalte, darunter Kamerabilder, Navigationskarten, Infotainment-Grafiken und Fahrzeugsteuerungsschnittstellen, und sorgt so für vereinfachte Elektronikarchitekturen auf der Displayseite. (se)

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