Alternative Antriebe BMW erprobt iX5 Hydrogen unter Realbedingungen

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Auf dem Weg zur Serienfertigung durchlaufen derzeit Prototypen des BMW iX5 Hydrogen ein Erprobungsprogramm. Dabei steht vor allem die Absicherung des Gesamtsystems unter verschiedenen Umwelt- und Betriebsbedingungen im Fokus.

Auf dem Weg zur Serienreife absolvieren die Prototypen des BMW iX5 Hydrogen ein umfangreiches Erprobungsprogramm.(Bild:  BMW)
Auf dem Weg zur Serienreife absolvieren die Prototypen des BMW iX5 Hydrogen ein umfangreiches Erprobungsprogramm.
(Bild: BMW)

Die Entwicklungsteams sichern die Funktion aller Komponenten im Fahrzeugverbund ab und optimieren die komplexe Regelung der Systeme auch unter hoher Belastung. Ziel ist es, die volle Leistungsfähigkeit des Antriebs jederzeit sicherzustellen und zugleich die Fahrdynamik im Brennstoffzellenfahrzeug weiter zu optimieren.

Die aktuelle Erprobung soll zeigen, dass Brennstoffzellensystem, Elektromotor, Hochvoltbatterie, Hydrogen Flachspeicher und Energy Master miteinander harmonieren. Die Hochvoltbatterie und der Energy Master, als zentrale Steuereinheit des Hochvoltsystems, ermöglichen eine höhere Rekuperationsleistung und steigern nach Herstelleraussagen damit die Effizienz des Gesamtsystems. Gleichzeitig zielt die Entwicklung auf Fahrleistungen auf dem Niveau des iX5 ab, einschließlich einer angestrebten Beschleunigung von unter fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Brennstoffzellensystem geht in nächste Bauphase

Darüber hinaus startet BMW in seinem Wasserstoff-Kompetenzzentrum München die nächste Prototypenbauphase des neuen Brennstoffzellensystems. Im Fokus stehen die Finalisierung und Absicherung der Prüfmethodik sowie die weitere Vorbereitung der Industrialisierung. Die vorangegangene Prototypenphase konzentrierte sich auf die Baubarkeit der Komponenten und die grundlegende Befähigung der Lieferanten. Die nun anstehenden Prozessschritte schaffen die Voraussetzungen für effiziente Fertigungsabläufe und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur späteren Serienproduktion. Die Serienproduktion der Brennstoffzellensysteme erfolgt zukünftig im Werk Steyr.

Prüfstände im Werk Steyr

Mit dem Start der neuen Bauphase erreicht das Projekt einen weiteren Entwicklungsschritt auf dem Weg zur Industrialisierung. Dafür wurden bereits erste Prüfstände und Produktionsanlagen im in Steyr aufgebaut sowie Mitarbeiter geschult. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die weiteren Industrialisierungsschritte und den anschließenden Hochlauf der Produktion. (se)

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