Elektromobilität Rivian sammelt erneut Milliarden ein

Redakteur: Svenja Gelowicz

Das Start-up Rivian zementiert mit frischem Geld seine Produktionspläne. Hauptinvestor ist ein Online-Handelsriese, für den das kalifornische Unternehmen elektrifizierte Lieferfahrzeuge bauen soll.

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Rivian hat sich erneut eine Finanzspritze in Milliardenhöhe gesichert.
Rivian hat sich erneut eine Finanzspritze in Milliardenhöhe gesichert.
(Bild: Rivian)

Das kalifornische E-Auto-Unternehmen Rivian hat erneut Geld eingesammelt. Im Zuge einer Finanzierungsrunde hat das Start-up 2,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Der Hauptgeldgeber ist dabei Amazon. Seit 2019 hat Rivian damit insgesamt 10,5 Milliarden Dollar bekommen. „Da wir uns dem Start der Fahrzeugproduktion nähern, ist es wichtig, dass wir weiter nach vorne schauen und die nächste Wachstumsphase von Rivian vorantreiben“, sagte Rivian-CEO RJ Scaringe in einer Mitteilung vom Freitag. „Diese Finanzspritze von vertrauenswürdigen Partnern ermöglicht es Rivian, neue Fahrzeugprogramme zu skalieren, unsere inländische Werksfläche zu erweitern und die internationale Produkteinführung voranzutreiben.“

Rivian: Zweite Fertigung in den USA?

Die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet derweil, dass Rivian bereits eine zweite Fertigung plane. Dort sollen dann auch Batteriezellen produziert werden, heißt es in einem Bericht von vergangener Woche. Das erste Werk steht bereits im Bundesstaat Illinois. Im Frühjahr berichteten Medien mit Verweis auf Insider, dass Rivian auch in Europa ein Werk plane. Bestätigt hat das Unternehmen die Berichte nicht.

Rivian will neben einem SUV und einem Pick-up auch Lieferwagen für Amazon auf den Markt bringen. Der Online-Handelsriese hat laut Rivian 100.000 der speziell angepassten E-Lieferwagen geordert.

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