Alternative Kraftstoffe Wasserstoff: Hyundai und Ineos suchen gemeinsam Projekte in Europa

Redakteur: Sven Prawitz

Hyundai und Ineos kooperieren künftig im Bereich Wasserstoff. Gemeinsam sollen Projekte der gesamten Wertschöpfungskette untersucht werden. Auch Ineos' erstes Auto soll davon profitieren.

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Der Chemiekonzern Ineos produziert Wasserstoff und will diesen mit Hilfe von Hyundai in Europa vermarkten.
Der Chemiekonzern Ineos produziert Wasserstoff und will diesen mit Hilfe von Hyundai in Europa vermarkten.
(Bild: Hyundai)

Hyundai und der britische Chemiekonzern Ineos wollen gemeinsam den Wasserstoffsektor fördern. Beide Unternehmen werden einer Mitteilung zufolge Möglichkeiten für die Produktion und Lieferung von Wasserstoff untersuchen. Der Fokus liege dabei auf Projekte des öffentlichen und privaten Sektors für die gesamte Wertschöpfungskette in Europa.

Ineos hat vor kurzem ein neues Unternehmen zur Wasserstoffproduktion gegründet. Es produziert eigenen Angaben zufolge derzeit 300.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr, hauptsächlich als Nebenprodukt der chemischen Herstellprozesse des Mutterkonzerns.

Die Vereinbarung umfasse zudem die Evaluierung des firmeneigenen Brennstoffzellensystems von Hyundai für das kürzlich angekündigte Allrad-Fahrzeug Grenadier von Ineos. Das britische Unternehmen wolle damit sein Antriebs-Portfolio erweitern. Das Modell ist ein Nachbau des Land Rover Defender, der seit 2016 nicht mehr produziert wird.

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