Analyse Wagniskapitalgeber investierten am häufigsten in Start-ups aus dem Bereich Mobilität

Autor: Svenja Gelowicz

Trotz Corona ist die Start-up-Szene auch 2020 weiter kräftig gewachsen. Wie sich dabei Gründer rund um den Bereich Mobilität im Vergleich zu anderen Branchen geschlagen haben.

Mobilitäts-Start-ups wie die Flugtaxi-Entwickler Lilium haben 2020 ordentlich Geld eingesammelt.
Mobilitäts-Start-ups wie die Flugtaxi-Entwickler Lilium haben 2020 ordentlich Geld eingesammelt.
(Bild: Lilium)

109 Start-ups aus dem Bereich Mobilität haben im Jahr 2020 Geld eingesammelt. Damit liegt die Start-up-Branche rund um's Thema Fortbewegung auf Platz sechs in Deutschland. Junge Unternehmen aus den Bereichen Medizin (242 finanzierte Start-ups), Software (212), E-Commerce (144), Lebensmittel (139) und Industrie (118) belegen die ersten fünf Listenplätze im Ranking. Start-ups aus dem Bereich Mobilität haben dabei am häufigsten Wagniskapitalgeber überzeugen können. Im Vergleich dazu interessierten sich Business Angels weniger für Gründer mit einem Mobilitätsschwerpunkt.

Das Geld floss dabei deutlich öfter nicht nur aus den Nachbarländern oder den USA, sondern auch auch Regionen wie China, Singapur oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das zeigt ein Report des Marktanalyseunternehmens Startupdetector gemeinsam mit den Marktforschern von Statista.

Im Corona-Jahr 2020 wurden 131 Start-ups rund um das Thema Mobilität gegründet, zeigt die Auswertung weiterhin. Das sind sieben Prozent weniger im Vergleich zu 2019.

Insgesamt haben Gründer im Jahr 2020 2.857 Start-ups in den Markt gebracht, was mehr als 300 Neugründungen im Vergleich zum Vorjahr sind. Die meisten Start-ups wurden im Bereich Software gegründet (463 Unternehmen). E-Commerce (337) und Medizin (331) folgen Kopf an Kopf. Der Bereich Mobilität belegt Platz 6.

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Redakteurin im Ressort Management