gesponsert Software-definierte Fahrzeuge in China-Speed entwickeln – und dabei die Kontrolle behalten

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Von der Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle in Rekordzeit bis hin zu innovativen Technologien im Auto – China setzt Maßstäbe. Für die deutsche Automobilindustrie bedeutet das: Wer global konkurrenzfähig bleiben will, muss sich diesem Tempo anpassen, Prozesse verschlanken und Entwicklungszyklen verkürzen. China-Speed ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Sichere Grundlage für die Automotive-Softwareentwicklung: Die IAR Plattform(Bild:  IAR)
Sichere Grundlage für die Automotive-Softwareentwicklung: Die IAR Plattform
(Bild: IAR)

Die Automobilindustrie steht unter Druck wie nie zuvor. Entwicklungszyklen, die früher bis zu fünf Jahre dauerten, werden heute auf weniger als zwei Jahre verkürzt. In einigen Marktsegmenten erreichen neue Fahrzeuganwendungen in sogenannter „China-Speed“ sogar nach nur 18 Monaten Serienreife.

Diese Beschleunigung ist längst kein Ausnahmefall mehr. Sie definiert die globalen Erwartungen daran neu, wie schnell Fahrzeuge entwickelt, validiert, auf den Markt gebracht und kontinuierlich aktualisiert werden müssen. Für OEMs und Tier-1-Zulieferer weltweit ist Geschwindigkeit zu einer Wettbewerbsnotwendigkeit geworden und nicht mehr nur zu einer strategischen Option.

Aber Geschwindigkeit ist nicht die einzige Herausforderung. Vielmehr gilt es China-Speed ohne Einbußen bei der Qualität, Sicherheit oder langfristigen Wartbarkeit zu erreichen.

Wenn Geschwindigkeit auf Realität trifft

Während sich die Markterwartungen drastisch verändert haben, orientieren sich viele Entwicklungsteams aber immer noch an Arbeitsabläufen, die für eine andere Ära konzipiert wurden. Traditionelle, ECU-zentrierte Entwicklungsmodelle basieren auf eng gekoppelter Hard- und Software, isolierten Teams und sequenziellen Übergaben zwischen den einzelnen Funktionen.

Bei einem moderaten Entwicklungstempo waren diese Ansätze noch beherrschbar. Unter den heutigen Zeitvorgaben geraten sie jedoch an ihre Grenzen.

Die Teams kämpfen mit späten Integrationsproblemen, fragmentierten Toolchains und einer begrenzten Wiederverwendbarkeit von Software. Technische Schulden bauen sich schleichend auf, bis sie unvermeidbar werden. Gleichzeitig bleiben Lieferketten volatil, was häufige Wechsel zu neuen MCUs, MPUs und Lieferanten erfordert, oft mitten im laufenden Projekt.

Das Ergebnis ist eine wachsende Lücke zwischen der Geschwindigkeit, mit der Fahrzeuge entwickelt werden müssen, und der tatsächlichen Geschwindigkeit der Entwicklung von Automotive-Software.

Hohe Safety-Anforderungen bleiben

Im Gegensatz zu Consumer-Software kann sich die Automotive-Softwareentwicklung kein „move fast and break things“-Mindset leisten. Funktionale Sicherheit und Compliance sind nicht verhandelbar. Die Anforderungen der ISO 26262 verschwinden nicht unter Zeitdruck, sondern erhöhen vielmehr die Komplexität genau dann, wenn Teams ohnehin bereits stark ausgelastet sind.

Späte Fehlerbehebungen, Software-Rückrufe und überhastete Updates führen zu unvorhersehbaren Kosten und langfristigen Risiken sowohl für die Marke als auch für den Umsatz. In einem softwaredefinierten Fahrzeug (Software-Defined Vehicle, SDV) enden diese Risiken nicht mit dem Beginn der Serienproduktion (Start of Production, SOP). Die Software muss über ein Jahrzehnt oder länger nach Produktionsbeginn hinweg sicher, regelkonform und aktualisierbar bleiben.

Genau hier geraten viele Organisationen in eine Sackgasse: Sie stehen unter dem Druck, sich schneller zu bewegen, sind jedoch durch Architekturen und Arbeitsabläufe eingeschränkt, die für dieses Tempo nie wirklich ausgelegt waren.

Moderne Entwicklung für neue SDV-Architekturen

Die Antwort der Branche war ein Wandel hin zu Architekturen speziell für SDVs. Zonale sowie kombinierte Domain-/Zonen-Designs bündeln Rechenleistung in weniger, dafür leistungsstärkeren Steuergeräten. Software wird von der Hardware entkoppelt. Updates werden kontinuierlich über OTA (Over-the-Air)-Mechanismen bereitgestellt.

Diese modernen Architekturen sind essenziell, aber für sich genommen nicht ausreichend. Ohne moderne Entwicklungsprozesse verlagern SDV-Architekturen die Komplexität lediglich, anstatt sie zu reduzieren. CI/CD-Pipelines müssen deterministische und reproduzierbare Builds unterstützen. Toolchains müssen über lange Lebenszyklen hinweg stabil und zertifizierbar bleiben. Systeme mit gemischten Kritikalitätsstufen müssen beobachtbar, debuggbar und vorhersagbar sein.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Software auch lange nach dem SOP wartbar bleibt.

Langfristiger Support als strategische Anforderung

Im SDV-Zeitalter endet insbesondere die Sicherheit nicht mit der Produktion. Fahrzeuge bleiben 10, 15 oder sogar über 20 Jahre im Einsatz. In dieser Zeit müssen Teams in der Lage sein, Software neu zu bauen, Probleme aus dem Feld zu analysieren und Updates bereitzustellen ohne dabei Sicherheitsnachweise ungültig zu machen oder komplette Toolchains neu qualifizieren zu müssen.

Ohne langfristigen Support wird jedes Update zum Risiko. Build-Umgebungen driften auseinander. CI-Pipelines verlieren ihre Reproduzierbarkeit. Die Einhaltung von Standards lässt sich mit der Zeit immer schwerer nachweisen.

Langfristiger Support ist deshalb keine reine Wartungsoption mehr, sondern die Grundlage für eine sichere und skalierbare SDV-Entwicklung.

Eine vertrauenswürdige Grundlage vom ECU bis zum SDV

Mit dem Wandel von isolierten ECUs hin zu softwaredefinierten Plattformen wird eines deutlich: Die Teams benötigen eine Entwicklungsgrundlage, auf die sie sich verlassen können, über Domänen, Architekturen und jahrzehntelange Lebenszyklen hinweg.

IAR bietet genau diese Grundlage für die Automotive-Softwareentwicklung.

Als langjähriger Partner der Automobilindustrie liefert IAR eine sicherheitszertifizierte, in der Serienproduktion bewährte Entwicklungsplattform, die Softwareentwicklungsteams auf ihrem Weg von der klassischen ECU-basierten Entwicklung hin zu modernen SDV-Architekturen unterstützt.

Im Mittelpunkt dieser Plattform stehen Toolchains, die von TÜV SÜD für ISO 26262 bis ASIL D zertifiziert sind. Sie helfen Entwicklern, den Qualifizierungsaufwand erheblich zu reduzieren und gleichzeitig das Vertrauen in jede einzelne Freigabe zu stärken. Anstatt Tools immer wieder neu zu validieren, können sich Teams auf Systemsicherheit und Funktionalität konzentrieren.

Auf Basis dieser zertifizierten Grundlage ermöglicht die IAR Plattform eine effiziente Softwareentwicklung für SDVs:

  • Erweiterte Debugging- und Trace-Funktionen (einschließlich Multi-Core-Debugging, Live-Profiling und RTOS-Unterstützung) machen komplexe Systeme mit gemischten Kritikalitätsstufen beobacht-und vorhersagbar.
  • Integrierte statische und Laufzeitanalysen verbessern frühzeitig die Codequalität, während die modellbasierte Entwicklung und MISRA-konforme Codegenerierung eine strukturierte, sicherheitskritische Entwicklung unterstützen.
  • Eine breite Unterstützung von MCUs und MPUs ist ein weiterer entscheidender Faktor: Durch die Unterstützung von Architekturen wie Arm, RISC-V, Renesas, STM8 uvm. ermöglicht IAR die Wiederverwendung von Software über ECUs, Zonen und Fahrzeuggenerationen hinweg, anstatt sie an eine einzelne Plattform zu binden. Diese Flexibilität ist essenziell, da sich Lieferketten weiterentwickeln und SDV-Architekturen die Rechenleistung zunehmend konsolidieren.
  • Sicherheit und Skalierbarkeit sind von Anfang an integriert. IAR unterstützt Secure Boot, Firmware-Signierung und Verschlüsselung sowie CI/CD- und containerbasierte Workflows, die reproduzierbare Builds sicherstellen. In Kombination mit langfristigen Support-Services (LTS) ermöglicht dies sichere und regelkonforme Updates weit über den SOP hinaus, ohne Zertifizierungen oder die Nachvollziehbarkeit von Builds zu gefährden.
Mit der Safety-zertifizierten, in der Serienproduktion bewährten IAR Plattform können SDV-Teams China-Speed erreichen(Bild:  IAR)
Mit der Safety-zertifizierten, in der Serienproduktion bewährten IAR Plattform können SDV-Teams China-Speed erreichen
(Bild: IAR)

Ein validiertes Ökosystem als Beschleuniger

SDV-Reife wird nicht nur durch einen einzelnen Anbieter erreicht. Der Erfolg in China-Speed hängt von der Abstimmung innerhalb des Ökosystems und von vorvalidierten Integrationen ab.

In enger Zusammenarbeit mit Partnern wie Infineon, Renesas, NXP Semiconductors, Vector Informatik, Elektrobit, ETAS, Qt und weiteren führenden Halbleiter- und Softwareanbietern liefert IAR vorintegrierte Bundles, MCAL- und AUTOSAR-Unterstützung sowie validierte Workflows. Diese reduzieren Integrationsrisiken, verkürzen die Einarbeitungszeit und erlaubt es Teams, von einer vertrauenswürdigen Basis zu starten, anstatt komplexe Toolchains von Grund auf selbst zusammenzustellen.

Dieser Ökosystem-Ansatz ist ein entscheidender Beschleuniger, insbesondere wenn Projektzeitpläne in Monaten statt in Jahren gemessen werden.

Druck in einen Vorteil verwandeln

China Speed hat die Automotive-Softwareentwicklung grundlegend verändert. Geschwindigkeit, Komplexität und Risiko nehmen heute im gleichen Maße zu. Unternehmen, die weiterhin auf traditionelle Arbeitsabläufe setzen, werden unter diesem Druck zunehmend ins Hintertreffen geraten.

Erfolgreich werden diejenigen sein, die

  • SDV-fähige Architekturen einsetzen,
  • reproduzierbare CI/CD-Workflows als Basis nutzen,
  • langfristigen Support als Designanforderung verstehen und
  • auf validierte Plattformen und Ökosysteme statt auf isolierte Tools setzen.
Moderne SDV-Entwicklung mit der IAR Plattform: reproduzierbare Builds, langfristige Support-Services (LTS) und validierte Toolchains, integriert in GitHub-basierte DevOps-Workflows(Bild:  IAR)
Moderne SDV-Entwicklung mit der IAR Plattform: reproduzierbare Builds, langfristige Support-Services (LTS) und validierte Toolchains, integriert in GitHub-basierte DevOps-Workflows
(Bild: IAR)

In einem Markt, in dem 18 Monate Entwicklungszeit zunehmend zum neuen Normal werden, geht es nicht darum, um jeden Preis schnell zu sein. Es geht darum, Geschwindigkeit mit Kontrolle zu verbinden und softwaredefinierte Fahrzeuge zu liefern, die über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicher, geschützt und wartbar bleiben.

Bereit für China-Speed?

IAR zeigt Ihnen, wie die sicherheitszertifizierte IAR Plattform und ein validiertes Ökosystem Ihnen dabei helfen, Ihre SDV-Entwicklung zu beschleunigen und gleichzeitig Qualität, Sicherheit und langfristige Stabilität zu gewährleisten. 

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