Nahverkehr

Vier Lehren für einen besseren ÖPNV nach dem 9-Euro-Ticket

< zurück

Seite: 5/5

Es braucht mehr Personal

Die lautesten Gegner einer Verlängerung des 9-Euro-Tickets sind nach wie vor die Gewerkschaften. „Die Belegschaft hat die Belastungsgrenze erreicht und teilweise überschritten“, sagte Ende Juli der Vizevorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert.

Ähnlich äußerte sich damals die Lokführergewerkschaft GDL. Schließlich sind es die Zugbegleiter, die beim Frust der Fahrgäste aufgrund von Ausfällen und Verspätungen in der ersten Reihe stehen und die Hauptlast tragen.

Die Deutsche Bahn hat zwar in den vergangenen Jahren auch im Regionalverkehr Tausende neue Beschäftigte eingestellt. Doch aufgrund des hohen Krankenstands infolge der Corona-Sommerwelle kam es immer wieder zu Engpässen.

Bei den Nahverkehrsunternehmen fehlt es aber auch generell an Personal. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mussten zum Beginn des neuen Schuljahrs in dieser Woche ihr Busangebot um drei Prozent einschränken, weil neben den zahlreichen Krankheitsfällen auch der Arbeitsmarkt nahezu völlig leergefegt sei. Ein funktionierender ÖPNV ist aber ohne eine ausreichende Personaldecke nicht zu stemmen.

(ID:48548470)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung