Nahverkehr

Vier Lehren für einen besseren ÖPNV nach dem 9-Euro-Ticket

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Die Infrastruktur muss besser werden

Volle Züge, zahlreiche Verspätungen und Ausfälle – insbesondere auf den touristisch begehrten Strecken hat das 9-Euro-Ticket ein weiteres Mal gezeigt, dass das deutsche Schienennetz für deutlich mehr Fahrgäste nicht ausgestattet ist.

Schon vor dem 9-Euro-Ticket war der Nahverkehr auf vielen Strecken stark ausgelastet“, sagt Kosok. „Für die Unternehmen war dieser dreimonatige Zeitraum eine enorme zusätzliche Herausforderung.“ Hinzu kamen zahlreiche Baustellen, die im Sommer an vielen Orten insbesondere den Zugverkehr weiter ausgebremst haben.

Doch es fehlt nicht nur an Infrastruktur auf der Schiene, sondern auch an ausreichend Bussen und Personal in den Städten und Gemeinden. „Es braucht größere Flotten, mehr Busspuren und eine bessere Bezahlung“, sagt Naumann von Pro Bahn.

Vor allem wachsende Städte und Kommunen hätten in den vergangenen Jahren das Verkehrsangebot deutlich aufgestockt, sagt Kosok. Dort habe die hohe Nachfrage durch die Sonderfahrkarte gut aufgefangen werden können. Doch in vielen Regionen herrsche hoher Investitionsbedarf. Auch hier müsse der Bund seine Mittel deutlich aufstocken, fordert der Experte.

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