Wunder Mobility Summit Um Software-Geschäft anzuschieben: Wunder bringt E-Bike auf den Markt

Redakteur: Svenja Gelowicz

Das Hamburger Unternehmen Wunder Mobility hat am Dienstag auf dem hauseigenen Mobilitäts-Branchentreff „Wunder Mobility Summit“ erstmals ein E-Bike präsentiert. Was das Start-up, dessen Kerngeschäft Mobilitätsplattformen sind, damit vorhat.

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Wunder Mobility hat mit dem chinesischen Fahrradhersteller Yadea ein Sharing-E-Bike entwickelt.
Wunder Mobility hat mit dem chinesischen Fahrradhersteller Yadea ein Sharing-E-Bike entwickelt.
(Bild: Svenja Gelowicz)

Wunder Mobility hat gemeinsam mit dem chinesischen Partner Yadea ein E-Bike entwickelt. Das Fahrrad richtet sich an Betreiber von Mobilitätsdiensten wie Städte und Kommunen oder Unternehmen. Das hat das Hamburger Unternehmen auf seinem „Wunder Mobility Summit“ am Dienstag verkündet. Das Fahrrad soll eine Reichweite von 120 Kilometern haben und maximal 25 km/h schnell sein. Außerdem ist es mit Wechselakkus ausgestattet.

Im ersten Quartal 2022 soll die Produktion starten. Wunder nimmt bereits jetzt Bestellungen entgegen. Es gebe bereits Anfragen, dabei gehe es um mehrere Tausend E-Bikes, erfährt Next Mobility vor Ort in Hamburg.

Wunder Mobility verdient hauptsächlich mit Plattformen für Mobilitätsdienste Geld. Das Geschäft gilt als sehr profitabel – vor allem im Vergleich mit der Fahrrad-Fertigung. Allerdings wollen Betreiber möglichst die Software mit der Hardware aus einer Hand kaufen, heißt es von Unternehmensseite. Die Fahrzeuge sollen also auch beim Absatz der Software helfen.

Das E-Bike hat der Fahrradhersteller Yadea nach den Spezifikationen von Wunder entwickelt. Dabei sind viele Daten zum Nutzerverhalten in die Entwicklung geflossen. Wunder hatte zuvor auch schon E-Scooter und E-Mopeds in sein Portfolio aufgenommen. Das Fahrrad ergänzt nun das Mikromobilitäts-Angebot. Die Ministromer sind allesamt mit Konnektivitätstechnik ausgestattet und bereit für den Sharing-Einsatz.

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