Elektromobilität DHL-Supply Chain feiert Spatenstich für europäisches Batterielogistikzentrum

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Im niederländischen Holtum hat DHL-Supply Chain den Spatenstich für seinen neuen Batterielogistik-Hub gelegt. Dieser soll etwa 17.000 Quadratmeter Lager- und Servicefläche für Hochvoltbatterien umfassen. Die Inbetriebnahme soll Anfang 2027 erfolgen.

Spatenstich für das neue Batterielogistikzentrum der DHL Supply Chain (vlnr): Dirk van Houtum (DHL), Hans van de Winkel (Gemeinde Sittard-Geleen), Huub Menten (Gemeinde Sittard-Geleen), John Scherders (DHL) and Jan van de Berg (Gemeinde Sittard-Geleen).(Bild:  DHL Supply Chain)
Spatenstich für das neue Batterielogistikzentrum der DHL Supply Chain (vlnr): Dirk van Houtum (DHL), Hans van de Winkel (Gemeinde Sittard-Geleen), Huub Menten (Gemeinde Sittard-Geleen), John Scherders (DHL) and Jan van de Berg (Gemeinde Sittard-Geleen).
(Bild: DHL Supply Chain)

Die Batterien made in Holtum sind für Elektrofahrzeuge aber auch für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS), einschließlich Heim- und Solarspeicher, gedacht. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Elektromobilität und dezentralen Energielösungen wächst auch das Interesse von Kunden aus der Automobil-, Industrie- und Energiebranche an sicheren, skalierbaren und regelkonformen Logistiklösungen für Batterien und Energiespeicher.

Der neue Hub ist eng mit dem unmittelbar benachbarten Automobilstandort von DHL Supply Chain in Holtum verzahnt, so dass man gemeinsam End-to-End-Lösungen für die entsprechenden Applikationen bieten kann. „Die Transformation von Mobilität und Energiesystemen ist ein wesentlicher Treiber für den Wandel globaler Lieferketten“, erklärt Rainer Haag, CEO DHL Supply Chain Europe. „Mit dem Ausbau unserer Batterielogistik in Holtum und der engen Verzahnung mit unserer bestehenden Automobil-Expertise vor Ort schaffen wir eine echte, skalierbare One-Stop-Shop-Lösung für den E-Mobilitätssektor. Diese Investition zahlt direkt auf die Strategie 2030 der DHL Group ein, in der New Energy ein entscheidender Wachstumstreiber für unser Geschäft - auch in Europa - ist.“

Kombination aus logistischen und technischen Services

Der neue Standort ist nach Angaben des Unternehmens auf die Anforderungen dieser komplexen und streng regulierten Lieferketten ausgelegt und bietet diverse Mehrwertdienstleistungen. Dazu zählen die Lagerung von Batterieeinheiten, Diagnose- und Leistungstests, das Laden und Konditionieren, die Instandsetzung, Reverse Logistics sowie die Vorbereitung für das Recycling. Durch die Kombination logistischer und technischer Services kann am Standort Holtum der gesamte Batterielebenszyklus effizient gesteuert werden - zugleich werden zirkuläre Lieferketten sowie eine nachhaltigere Ressourcennutzung unterstützt.

Der Campus Holtum ist gut an das europäische Verkehrsnetz angebunden – mit direktem Anschluss an wichtige Autobahnen zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland sowie der Nähe zu einem Container- und Binnenschiffterminal am Juliana-Kanal. Diese Anbindung an das Wasserstraßennetz ermöglicht es, Lieferketten noch effizienter und resilienter zu gestalten und Kunden zusätzliche Optionen für eine nachhaltige Logistik in Europa zu bieten.

Strategie 2030

Der Neubau ist Teil der Strategie 2030 der DHL Group, die darauf abzielt, Kunden gezielt in Wachstumsfeldern wie Elektromobilität, erneuerbaren Energien und zirkulären Lieferketten zu unterstützen. Mit "New Energy" als zentralem Wachstumstreiber investiert DHL Supply Chain weiterhin konsequent in spezialisierte Infrastruktur und Services, um nachhaltiges Wachstum in Europa zu ermöglichen. (se)

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