Blue World Technologies Methanol-Brennstoffzelle soll noch 2022 starten

Blue World Technologies will mit Methanol-Brennstoffzellen eine Alternative zu Verbrennungsmotoren und Dieselgeneratoren schaffen. Auf dem Weg in die Serie kommt das dänische Unternehmen dank einer zusätzlichen Geldspritze nun schneller voran als bislang angepeilt.

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Die Brennstoffzellen von Blue World Technologies könnten sich perspektivisch auch für den Einsatz im Schwerlastverkehr eignen.
Die Brennstoffzellen von Blue World Technologies könnten sich perspektivisch auch für den Einsatz im Schwerlastverkehr eignen.
(Bild: Blue World Technologies)

Blue World Technologies kommt mit seinem Vorhaben, Methanol-Brennstoffzellen in Serie zu bringen, allem Anschein nach schneller voran als gedacht. Bislang hatte das dänische Unternehmen den Start der Serienproduktion für 2023 angepeilt und wollte dann 20.000 bis 25.000 Einheiten herstellen. Nun spricht die Firma von einem Produktionshochlauf noch in diesem Jahr.

Möglich macht das eine weitere Geldspritze. Der staatliche Darlehensfonds Danish Green Investment Fund steckt 7,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Die gleiche Summe hatten vor einigen Monaten bereits Deutz und der dänische Staatsfonds Vaekstfonden in Blue World Technologies investiert und damit jeweils 12 Prozent der Anteile erworben.

Mit seinen Brennstoffzellen will der Hersteller eine Alternative zu Verbrennungsmotoren und Dieselgeneratoren schaffen. Zunächst sollen sie in stationären Generatoren zum Einsatz kommen. Sobald das Unternehmen sein Produkt höher skaliert, wird aber aller Voraussicht nach auch der Einsatzbereich breiter. Beispielsweise könnten der Schwerlastverkehr und die Schifffahrt bedient werden.

Partner auch aus dem Pkw-Bereich

Aber auch der Pkw-Bereich ist eine potenzielle Kundengruppe für die Dänen. Entwicklungskooperationen hat Blue World Technologies beispielsweise bereits mit dem Luxus-Elektroautohersteller Karma Automotive aus den USA, dem deutschen Ingenieur Roland Gumpert, bekannt für seinen Wasserstoff-Sportwagen Nathalie, und dem chinesischen E-Auto-Bauer Aiways vereinbart.

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