Megawattladen MAN baut E-Trucks mit MCS in Serie

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

MAN hat Ende Juli die Serienfertigung von E-Lkw begonnen, die mit dem Magawatt Charging System geladen werden können.

MAN hat mit der Serienproduktion von E-Lkw begonnen, die mittels MCS laden können.(Bild:  MAN Truck & Bus)
MAN hat mit der Serienproduktion von E-Lkw begonnen, die mittels MCS laden können.
(Bild: MAN Truck & Bus)

MAN hat in München die Serienproduktion von E-Trucks mit dem Megawatt Charging System, MCS, begonnen. MCS ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 750 Kilowatt, bei bis zu 1.000 Ampere und bis zu 750 Volt. Das verkürzt die Ladezeiten deutlich.

Ein Ladehub von 20 Prozent auf 80 Prozent benötigt in einem E-TGX oder E-TGS mit sechs Batterien und 534 Kilowattstunden Kapazität laut MAN weniger als 30 Minuten. Sind sieben Akkus mit insgesamt 623 kWh Kapazität verbaut, sollen in unter 40 Minuten 80 Prozent Ladestand möglich sein. Die beiden Lkw-Modelle verfügen über Anschlüsse für CCS- und MCS-Laden. Die MCS-Ladeposition ist vorne links, CCS-Lademöglichkeiten gibt es vorne rechts und bei Chassis rechts und links hinten. Das soll die Zugänglichkeit an öffentlichen und privaten Ladepunkten verbessern.

Mit Einzelreichweiten zwischen den Ladestopps von bis zu 570 Kilometern sind mit einem typischen Fernverkehrssattelzug über 1.000 Kilometer Tagesreichweite möglich – laut MAN in der gleichen Arbeitszeit wie mit einem Diesel-Lkw. Die ersten Fahrzeuge erhalten Kunden in Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und Tschechien. 

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