Lidar-Sensor erkennt Objekte bis 250 Meter Entfernung

Redakteur: Hendrik Härter

Der Cube Range ist ein Lidar-Sensor auf MEMS-Basis, der in der Lage ist, Objekte bis 250 m zu erkennen. Eine Software wertet die Daten in Echtzeit aus.

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Lidar-Sensor erkennt Objekte bis zu einer Entfernung von 250 m.
Lidar-Sensor erkennt Objekte bis zu einer Entfernung von 250 m.
(Bild: Blickfeld)

Der auf MEMS-basierte Lidar-Sensor Cube Range des Münchner Unternehmens Blickfeld erkennt Objekte in einer Entfernung von bis zu 250 Metern. Er wurde als robuster und leistungsstarker 3D-Solid-State Lidar für den Massenmarkt konzipiert. Seine Reichweite beträgt 150 Metern bei einer Reflexivität von 10%. Die maximale Reichweite von bis zu 250 Metern ist bei höherer Reflexivität möglich. Zudem bietet der Cube Range eine Auflösung von 0,18°.

Der Cube Range bedient mit seiner Auflösung und Reichweite den Bedarf, sich bewegende Objekte mit großer Genauigkeit zu erfassen. Dabei erzeugt der Lidar-Sensor einen dichte 3D-Punktwolke und wertet anschließend die Messwerte mithilfe einer selbstentwickelten Software-Stacks in Echtzeit aus. Die verwendete Technik garantiert, dass das Umfeld auch bei Dunkelheit, Nebel oder starker Sonneneinstrahlung präzise erkannt wird. Zum Einsatz kommen patentierte Silizium-MEMS-Spiegel sowie handelsübliche Komponenten.

Autonome Fahrzeuge sind nur ein Anwendungsbeispiel des Lidar-Sensors. Einsatz findet der Sensor auch im Security-, Agrar- oder Smart-City-Umfeld. Blickfeld wurde 2017 in München gegründet und hat eine eigene Lidar-Technik entwickelt.

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