Elektromobilität Lapp Mobility: Eigenes Testlabor für Ladetechnik

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Lapp baut sein Portfolio an Produkten und Dienstleistungen rund um die Ladeinfrastruktur aus. Im Bereich Ladeeinrichtungen gibt es nun ein eigenes Mess -und Prüflabor.

Firmen zum Thema

Die Investitionssumme für das neue Prüf- und Entwicklungslabor liegt in 6-stelliger Höhe. Hier wird gerade die neue LAPP-Wallbox nach der IEC 61851-1 geprüft.
Die Investitionssumme für das neue Prüf- und Entwicklungslabor liegt in 6-stelliger Höhe. Hier wird gerade die neue LAPP-Wallbox nach der IEC 61851-1 geprüft.
(Bild: Lapp Mobility)

Der Dienstleister Lapp Mobility hat ein eigenes Mess- und Prüflabor für Ladetechnik von E-Autos in Betrieb genommen. Getestet wird dort die Funktion, elektrische Sicherheit, Kälte- und Hitzebeständigkeit sowie mechanische Belastbarkeit von Produkten – wie Ladekabel, Ladesysteme oder Wallboxen.

Was getestet wird

Um Zugentlastung und Knickschutz zu qualifizieren werden die Ladekabel einer Belastung von 20.000 Biege-Wechsel-Zyklen ausgesetzt. Außerdem werden die Ladesysteme im Hoch-/Tieftemperatur-Betrieb gestresst – wo sie bis zu -40 bis 90 °C aushalten müssen. Des Weiteren werden Übergangswiderstände der Kontaktsysteme im Mikro-Ohm-Bereich gemessen, Fehler bei der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation nach ISO 15118 simuliert. Aber auch die Auswirkung von Netzstörungen und Toleranzschwankungen auf die Ladefunktion wird getestet, teilt das Unternehmen mit.

(ID:47261124)