Bahntechnik Alstom übernimmt Brennstoffzellenbereich von Cummins

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Alstom hat den Geschäftsbereich Brennstoffzellen von Cummins für den Schienenverkehr gekauft. Das beinhaltet auch die Entwicklungs-, Produkt- und Supportkompetenzen, die in den Wasserstoffzugflotten des Bahntechnikunternehmens zum Einsatz kommen.

Alstom hat den Geschäftsbereich Brennstoffzellen von Cummins für die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs übernommen. (Bild:  Alstom)
Alstom hat den Geschäftsbereich Brennstoffzellen von Cummins für die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs übernommen.
(Bild: Alstom)

Um Dieselzüge langfristig zu ersetzen, setzt Alstom nicht nur auf Batterietechnologie, sondern auch auf Wasserstoffzüge, die insbesondere auf nicht elektrifizierten Fernstrecken ihre Stärken ausspielen. Durch die Integration von Cummins Brennstoffzellenbereich in das eigene Unternehmen können die Franzosen ihre Entwicklungsarbeit nach eigenen Aussagen effizienter gestalten und die Anforderungen an Leistung, Langlebigkeit und Energiemanagement bestehender Flotten besser erfüllen.

Cummins steigt wohl aus Brennstoffzellen-Geschäft aus

Cummins hatte Anfang Februar bekanntgegeben, dass man sich komplett aus dem Brennstoffzellenbereich zurückziehen möchte. Der US-amerikanische Anbieter führte das auf eine schwache Kundennachfrage und Unsicherheiten in Hinsicht auf staatlich geförderte Anreize für Wasserstoff-Bahnprojekte zurück.

Alstom hat Medienberichten zufolge bestätigt, dass die Übernahme Produktionsanlagen für Brennstoffzellen umfasst, darunter auch den Fertigungs- und Montagebetrieb von Cummins in Herten. (se)

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