Elektromobilität BASF und TSR wollen Kreislaufwirtschaft in Europa stärken

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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TSR und BASF werden zukünftig eng zusammenarbeiten, um zum einen das Recycling von Elektroautobatterien in Europa zu beschleunigen. Dazu zählen Dienstleistungen wie das fachgerechte Zerlegen und Entladen von Altbatterien und die Verarbeitung von ausgedienten Batterien in Schwarzmasse. Zum anderen sind weitere gemeinsame Aktivitäten, um die Kreislaufwirtschaft in der Elektromobilität zu stärken.

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Daniel Schönfelder, Leiter des Unternehmensbereichs Battery Materials bei BASF, und Marc Affüpper, Geschäftsführer TSR, unterzeichnen eine Vereinbarung zur Kooperation beim Recycling von Stromerbatterien in Europa.(Bild:  Marina Terecov | BASF)
Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Daniel Schönfelder, Leiter des Unternehmensbereichs Battery Materials bei BASF, und Marc Affüpper, Geschäftsführer TSR, unterzeichnen eine Vereinbarung zur Kooperation beim Recycling von Stromerbatterien in Europa.
(Bild: Marina Terecov | BASF)

„Die Rückgewinnung von Batteriemetallen ist weit mehr als ein technischer Prozess. Sie ist eine strategische Voraussetzung für die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie“, betont Marc Affüpper, Geschäftsführer der TSR mit Nachdruck und erklärt: „Wenn es gelingt, diese Rohstoffe konsequent im europäischen Markt zu halten und erneut verfügbar zu machen, stärken wir industrielle Wertschöpfung und reduzieren geopolitische Abhängigkeiten. Diese Zusammenarbeit ist ein konkreter Schritt, um belastbare Strukturen im Batterierecycling aufzubauen und die Rückführung strategisch relevanter Rohstoffe dauerhaft abzusichern.“

Mit der Partnerschaft schließt TSR seine Kreisläufe für Batteriemetalle und stärkt die industrielle Rückführung dieser Rohstoffe in Europa. Über die Beteiligungsgesellschaft BLC, ein gemeinsam mit dem global agierenden Logistikdienstleister Rhenus Automotive gegründetes Joint Venture, übernimmt das Unternehmen das Zerlegen und Entladen von Altbatterien und ergänzt damit die bestehende Wertschöpfung im Batterierecycling um eine zentrale Vorstufe. Die Partnerschaft profitiert dabei von einem europaweiten Netzwerk von mehr als 190 abfallrechtlich genehmigten Standorten, etablierten Prozesse zur Aufbereitung verschiedener Metallfraktionen und Elektronikkomponenten, Logistiklösungen für Altbatterien sowie entsprechendes Know-how im Umgang mit komplexen Materialströmen.

Partnerschaften wichtig für starke Kreislaufwirtschaft

BASF verfügt in Schwarzheide über eine Recyclinganlage für die Herstellung von Schwarzmasse. Durch die Zusammenarbeit kann das Unternehmen nun sein Recycling-Netzwerk um zusätzliche Märkte und Dienstleistungen entlang des Batterierecyclingkreislaufs in Europa erweitern. „Partnerschaften sind der Schlüssel, um den Markt für Batterierecycling nicht nur erfolgreich, sondern auch schneller aufzubauen. Die Zusammenarbeit mit TSR zeigt, wie wichtig starke Partner für die Entwicklung einer langfristigen, leistungsfähigen und sicheren Kreislaufwirtschaft sind“, unterstreicht Dr. Daniel Schönfelder, Leiter des Unternehmensbereichs Battery Materials bei BASF.  (se)

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