Maritime Anwendungen Projekt CAPTN Förde Areal III: Auch zu Wasser autonom unterwegs

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Ende Mai hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den Projektpartnern von CAPTN Förde Areal III in Kiel einen Förderbescheid in Höhe von 3,3 Millionen Euro überreicht. Im Rahmen des Projekts soll eine vernetzte Mobilitätskette aus autonomen, elektrisch angetriebenen Verkehrsträgern zu Wasser und zu Land entstehen.

Handschlag: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus von Schleswig-Holstein bei der Übergabe des Förderbescheids für CAPTN Förde Areal III in Kiel.(Bild:  Bundesverkehrsministerium)
Handschlag: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus von Schleswig-Holstein bei der Übergabe des Förderbescheids für CAPTN Förde Areal III in Kiel.
(Bild: Bundesverkehrsministerium)

Das Projekt „Clean Autonomous Public Transport Network“ möchte es Pendlern ermöglichen, von einer autonomen On-demand-Fähre übergesetzt zu werden und dann am anderen Ufer beispielsweise nahtlos in einen ebenso intelligent vernetzten Bus umsteigen. Diesem Ziel kommt man mit der Förderung nun näher und geht einen Schritt in Richtung Realbetrieb einer autonom fahrenden Personenfähre zur Querung der Kieler Förde. In den Vorgängerprojekten des BMV-Förderprogramms Digitale Testfelder Wasserstraße (DTW) wurde bereits der Forschungskatamaran MS „Wavelab“ sowie ein dazugehöriges digitales Testfeld gebaut. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärt: „Wir stärken mit dem Projekt CAPTN Förde Areal III die Innovationskraft Deutschlands im Bereich der maritimen Technologien und treiben die Transformation zu klimafreundlicher und autonomer Schifffahrt aktiv voran. Eine emissionsfreie, autonome und vernetzte Personenfähre kann künftig die Querung der Kieler Förde revolutionieren. Bürgerinnen und Bürger sollen sicher, zügig und umweltfreundlich über das Wasser in der Stadt befördert werden. So entwickelt sich die Kieler Förde immer mehr zu einem europäischen Vorreiter für maritime Innovation.“

Realitätsnahe Anwendungsszenarien entwickeln

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs auf dem Wasser. Die nun dritte Phase der Förderung konzentriert sich auf die Überführung der bisherigen Forschung in realitätsnahe Anwendungsszenarien. Ziel ist es, autonome Schifffahrt unter echten Betriebsbedingungen weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Förderprojekts plant man, das Digitale Testfeld und Reallabor weiter auszubauen, um so neue Lösungen unter realen Bedingungen erproben zu können. (se)

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