Elektromobilität Ladeinfrastruktur optimieren: Hubject versorgt Localiser mit Ladedaten

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Hubject und Localiser haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, wie beide Unternehmen bekanntgaben. Im Rahmen der Vereinbarung liefert Hubject POI-Daten und Erkenntnisse zur Ladestation-Nutzung an Localiser.

Ladeinfrastruktur im Fokus: Hubject und Localiser sind eine Kooperation eingegangen.(Bild:  Hubject)
Ladeinfrastruktur im Fokus: Hubject und Localiser sind eine Kooperation eingegangen.
(Bild: Hubject)

Die Daten zur Nutzung seiner mehr als 1.100.000 Ladepunkte aus über 75 Ländern stellt Hubject zukünftig Localiser zur Verfügung. Davon profitieren Ladestationsbetreiber (CPOs), Kommunen und Investoren, die diese Daten nutzen können, um somit Entscheidungen darüber zu treffen, wo und wie die öffentliche Ladeinfrastruktur ausgebaut und betrieben werden sollte. Jeden Monat werden mithilfe von Localiser mehr als 35.000 Standortbewertungen durchgeführt.„Ladeinfrastruktur ist für Autofahrer nur dann von Nutzen, wenn sie dort errichtet wird, wo sie tatsächlich benötigt wird“, erklärt Christian Hahn, Geschäftsführer von Hubject die Hintergründe der Partnerschaft. „Durch die Einbindung der Netzwerkdaten von Hubject in den Planungsprozess von Localiser können Entscheidungen auf der Grundlage tatsächlicher Nutzungsmuster getroffen werden – und nicht nur auf der Grundlage von Prognosen.“

Und Oliver Arnhold, CEO von Localiser, ergänzt: „Die Ladeinfrastrukturbranche muss sich weiter professionalisieren, wobei die Betreiber ihren Fokus nicht mehr nur auf die Planung, sondern auch auf die Optimierung des Betriebs ausweiten müssen. Die Daten von Hubject dienen beiden Zwecken: Sie liefern sowohl Messdaten zur Auslastung an vergleichbaren Standorten bei der Planung eines neuen Standorts oder der Erweiterung eines bestehenden Standorts als auch Markteinblicke für bereits in Betrieb befindliche Standorte.“

Auslastungsraten treffen auf aggregierte Netzwerkdaten

Die Partnerschaft birgt diverse Vorteile. So stützen sich die Standortbewertung und die Lösungen von Localiser für die bestehende Infrastruktur auf reale Daten zur Ladestationsnutzung und zu POIs aus dem Netzwerk von Hubject. Betreiber von Ladestationen können dank Dashboards und Berichten auf der Localiser-Plattform Marktentwicklungen verfolgen und ihre eigenen Auslastungsraten mit aggregierten Netzwerkdaten vergleichen. Und last, but not least: Durch die Verknüpfung von Ladedaten auf Netzebene mit Fachwissen zur Standortplanung soll die Partnerschaft sicherstellen, dass die Ladeinfrastruktur europaweit dort aufgebaut wird, wo sie tatsächlich rentabel ist. (se)

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