Ladeinfrastruktur-Start-up Frisches Geld für Heimladen

Von Marie-Madeleine Aust

Das Start-up Heimladen hat seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital strebt das Unternehmen schnelleres Wachstum am Markt an.

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Heimladen wurde im November 2020 gegründet.
Heimladen wurde im November 2020 gegründet.
(Bild: Heimladen)

Das Ladeinfrastruktur-Start-up Heimladen hat sich kürzlich die Finanzierung für 2022 gesichert. Laut einer Pressemitteilung hat das Gründer-Team um Max Wojtynia (CEO), Niklas Slatin (COO), Christian Arians (CTO) und Philip Haverkamp (Advisor) im März die erste Finanzierungsrunde über einen hohen sechsstelligen Betrag abgeschlossen. Das Kapital wird von Business Angels bereitgestellt.

Nach eigenen Angaben strebt Heimladen mit der Finanzierung ein aggressives Wachstum im Markt zur Elektrifizierung privater Stellplätze an. Um dies zu erreichen, hat sich Heimladen als Full-Service-Partner für zukunftsfähige und skalierbare Ladeinfrastruktur für die Immobilienbranche positioniert. „Unsere Mission ist es, den Übergang zu nachhaltiger Mobilität zu beschleunigen, indem wir den Zugang so einfach wie möglich gestalten“, so der Heimladen-Gründer und CEO Max Wojtynia.

Rundum-sorglos-Service ab 35 Euro

Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt dabei auf einem eigens entwickelten standardisierten Ladekonzept und dem Geschäftsmodell „Wallbox-Abo“. Nutzern wird der Ladepunkt am eigenen Stellplatz mit rundum-sorglos-Service ab 35 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt.

In der Abo-Gebühr ist die Bereitstellung des Ladepunkts selbst, der Betrieb der Ladeinfrastruktur, die Verwaltung samt Abrechnung des geladenen Grünstroms sowie der Kundenservice inklusive. Das Abo ist monatlich kündbar und im Fehlerfall wird das Gerät schnell und kostenlos ausgetauscht – so soll im Vergleich zum typischen Kauf kein technisches oder finanzielles Risiko für die Nutzer entstehen.

Fokus liegt auf der Immobilienbranche

Im Fokus des Unternehmens, welches im November 2020 gegründet wurde, stehen nicht nur Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften oder Wohnungsunternehmen der privaten und öffentlichen Hand, sondern auch private Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und gewerblichen Immobilien. Auch Neubau-Unternehmungen zählen zu den ersten Projekten des Start-ups, da Bauträger und Projektentwickler seit März 2021 das neue Gebäude-Elektromobilitätinfrastruktur-Gesetz (GEIG) zur Vorbereitung von Ladeinfrastruktur berücksichtigen müssen.

Mit den GridX-Gründern David Balensiefen und Andreas Booke hat Heimladen namhafte Lead-Investoren aus der Energiebranche gewonnen. GridX entwickelt digitale Lösungen für die intelligente Steuerung im Stromnetz, wie beispielsweise das bidirektionale Laden von E-Autos. Seit September 2021 gehört es mehrheitlich dem Stromriesen Eon. Ebenso unterstützt Markus Heuer, Geschäftsführender Gesellschafter der KG Inter-Bau GmbH & Co., das junge Unternehmen.

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