Renault Scenic

Elektro-Studie mit Wasserstoff-Reserve

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Überraschend ist aber eine neue Technik, die skeptischen Kunden den Umstieg aufs E-Auto schmackhaft machen soll. Dabei geht es um die Reichweiten-Angst, immer noch ein Argument der Strom-Verweigerer. Die Top-Version soll eine Art Hybridantrieb an Bord haben. Natürlich nicht einen Verbrennungsmotor wie heutige Doppelherz-Systeme. Der Scenic wird eine hinter der Batterie montierte Brennstoffzelle an Bord haben, die 16 kW/22 PS leistet und mit grünem Wasserstoff aus einem Tank unter der Fronthaube betrieben wird.

Der damit erzeugte Strom dient nicht direkt dem Antrieb, sondern ist nur für das Nachladen der Batterie zuständig. So will Renault die elektrische Reichweite der 40 kWh-Batterie auf bis zu 800 Kilometer erweitern. Geht der Vorrat an Wasserstoff zur Neige, kann in weniger als 5 Minuten an einer H2-Zapfsäule nachgetankt werden.

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Hybrid-Version ab 2030

Renault rechnet damit, dass das Netz an Wasserstoff-Tankstellen bis Anfang des nächsten Jahrzehnts immer dichter werden wird und will deshalb den Hybrid-Scenic auch erst dann an den Start bringen. Dazu allerdings muss die heutige Plattform an das neue Antriebskonzept angepasst werden. So wandert der E-Motor ins Heck, das Auto bekommt also Hinterradantrieb. Die Idee: Bei alltäglichen Touren unterscheidet sich der Scenic nicht von anderen E-Autos, bezieht seinen Fahrstrom aus der Batterie.

Vor einer längeren Reise berechnet das Navigationssystem, wie intensiv die Brennstoffzelle als Kraftspender zur Unterstützung genutzt wird. Bei kaltem Wetter kann per Wasserstoff-Power auch die Temperatur des Akkus für eine längere Reichweite erwärmt werden. Die Ingenieure rechnen damit, dass der Wasserstoff-Tank etwa alle drei Stunden neu befüllt werden muss. Am Zielort angekommen, wird das geparkte Auto wieder normal per Wallbox nachgeladen.

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