Cityfreighter Elektrischer Letzte-Meile-Transporter soll 2023 starten

Achim Kampker war einst einer der Streetscooter-Pioniere. Mit seinem Unternehmen PEM Motion soll er nun einem anderen Anbieter zum Durchbruch bei elektrischen Letzte-Meile-Transportern verhelfen. Welche Ziele sich das kalifornische Start-up Cityfreighter gesteckt hat.

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2027 will Cityfreighter 30.000 Einheiten des Modells CF1 bauen.
2027 will Cityfreighter 30.000 Einheiten des Modells CF1 bauen.
(Bild: Cityfreighter)

Cityfreighter will 2023 einen reinelektrischen Transporter für Letzte-Meile-Services auf den Markt bringen. Das kalifornische Start-up holt sich dazu Unterstützung vom Aachener Unternehmen PEM Motion. Das teilten beide Seiten nun mit.

Mit Achim Kampker ist ein Mann der Gründer von PEM, der in Sachen E-Transporter viel vorzuweisen hat. Kampker war einst CEO von Streetscooter und maßgeblich an der Entwicklung der Fahrzeuge beteiligt, die als Post-Lieferfahrzeuge viel Aufmerksamkeit auf sich zogen.

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Für die Post, die einst die Produktion übernahm, inzwischen aber wieder verkauft hat, entwickelte sich der anfängliche PR-Coup allerdings zu einer teuren Angelegenheit. Zwar trugen die Stromer dazu bei, die CO2-Bilanz des Logistikriesen wesentlich zu verbessern. Doch nennenswerte Verkaufserfolge an externe Abnehmer gab es kaum.

Cityfreighter-CEO Michael Schoening bezeichnete PEM deshalb als richtigen Partner, um ein kundenzentriertes Modell zu entwickeln und den Markt für die letzte Meile zu erobern. Punkten will das Start-up unter anderem mit seinem modularen Konzept. Der geplante Transporter namens CF1 steht auf einem Skateboard-Fahrgestell und soll so flexible Aufbauten ermöglichen. Ein 86-kWh-Akku soll für bis zu 150 Kilometer Reichweite sorgen.

Cityfreighter setzt nicht auf Masse

Die Serienproduktion soll im dritten Quartal 2023 beginnen. Bereits 2024 will das Unternehmen dann profitabel sein. Dabei setzt Cityfreighter nicht auf riesige Stückzahlen. Stattdessen sollen im Austausch mit Kunden „hochspezialisierte

Lastwagen und eine integrierte Palette von Logistikdienstleistungen“ entstehen. 2027 will das Start-up ein Volumen von 30.000 Fahrzeugen erreichen.

PEM soll auf dem Weg dorthin helfen. Achim Kampker verspricht: „Wir sind erfahrene Entwickler von Elektrofahrzeugen und haben mit vielen Kunden zusammengearbeitet, um kostengünstige und praktische Wege zum Aufbau eines Unternehmens zu finden.“

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