Software-definierte Fahrzeuge Schaeffler und Sonatus integrieren Edge-AI in Steuergeräte

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Um einen schnelleren Übergang zu zentralisierten E/E-Architekturen zu schaffen, sind Schaeffler und Sonatus eine Partnerschaft eingegangen. Beide Unternehmen bringen KI-Algorithmen direkt auf Steuergeräte für softwaredefinierte Fahrzeuge.

Freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit: Rodrigo Peres, Senior Vice President Business Unit Vehicle and Battery Controls bei Schaeffler (links), und Marc Synnot, General Manager Ireland Operations bei Sonatus.(Bild:  Sonatus)
Freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit: Rodrigo Peres, Senior Vice President Business Unit Vehicle and Battery Controls bei Schaeffler (links), und Marc Synnot, General Manager Ireland Operations bei Sonatus.
(Bild: Sonatus)

Software-definierte Fahrzeuge (SDV) erfordern mehr als leistungsfähige Hardware – sie entstehen erst durch das reibungslose Zusammenspiel von Hardware, Software und Daten. Genau hier setzt die gemeinsame Lösung an: Sie integriert die Sonatus-Technologien Sonatus Collector AI und Sonatus AI Director in die Steuergeräte von Schaeffler und schafft so eine sofort nutzbare Grundlage für neue Fahrzeugarchitekturen, bei gleichzeitig schnellerer Markteinführung.

Von Hardware zu intelligenten Systemen

Schaeffler bringt seine domänenübergreifenden Steuergeräte sowie sein Know-how bei der Systemintegration in den Bereichen Antrieb, Energie, Fahrwerk und Karosserie ein. Damit schafft das Unternehmen die Grundlage für zentrale und zonale Fahrzeugarchitekturen, die das Rückgrat Software-definierter Fahrzeuge bilden.

Von Sonatus kommt die Expertise in serienreifen, KI-basierten Technologien für SDVs, die bereits in mehr als 8 Millionen Fahrzeugen weltweit im Einsatz sind. Die Lösungen von Sonatus erweitern die Systeme von Schaeffler um integrierte KI-Funktionen. So ermöglicht Sonatus Collector AI eine gezielte Datenerfassung in Echtzeit – ohne auf umfangreiche Datenlogs angewiesen zu sein. Sonatus AI Director übernimmt die Ausführung und das Lifecycle-Management von KI-Modellen direkt im Fahrzeug

Neue Funktionen über den gesamten Fahrzeug-Lebenszyklus

Gemeinsam ermöglichen es die Partner, zentrale Fahrzeugfunktionen, zum Beispiel Lenken, Bremsen und Energiemanagement, direkt auf den Steuergeräten auszuführen und fortlaufend zu optimieren. Neue Funktionen und Verbesserungen lassen sich über den gesamten Lebenszyklus hinweg aufspielen – ganz ohne Änderungen der Hardware.

Die flexible Datenerfassung sorgt zudem für schnellere Fehleranalysen und tiefere Einblicke in die Fahrzeugperformance. Automobilhersteller können so die steigende Systemkomplexität besser beherrschen und ihre Entwicklungszyklen deutlich verkürzen. (se)

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