Lidarentwickler Conti-Partner AEye zieht es an die Börse

Redakteur: Tanja Schmitt

Im Oktober die Zusammenarbeit mit Conti, jetzt folgt der nächste Schritt: Der Lidarentwickler AEye geht an die Börse – und sammelt dabei fast 500 Millionen Dollar ein.

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Der Lidarentwickler AEye hat Großes vor.
Der Lidarentwickler AEye hat Großes vor.
(Bild: Joel Benscoter/AEye)

GM, Hella, Subaru, Airbus: Einige namhafte Firmen scheinen sich momentan um das junge Unternehmen namens AEye förmlich zu reißen. Im Oktober 2020 ist zu guter Letzt noch Continental mit eingestiegen. Nun zieht es den Lidarsensoren-Entwickler an die Börse – möglich macht das die Fusion mit der CF Finance Acquisition Corp. III. Durch den Börsengang bekommt AEye frisches Kapital, genauer gesagt 445 Millionen Dollar. Damit ist das Unternehmen zwei Milliarden Dollar wert. Aye wird an der Technologiebörse Nasdaq unter dem Namen „AEye Holdings“ gelistet. Die Transaktion soll im zweiten Quartal 2021 abgeschlossen sein.

Über AEye

AEye wurde 2013 im kalifornischen Dublin gegründet. Gründer ist der ehemalige Nasa- und Lockheed-Martin-Ingenieur Luis Dussan. Continental arbeitet seit Oktober mit AEye zusammen. Der Hannoveraner Zulieferer möchte AEyes Fernbereichs-Lidar-Technik für die Automobilindustrie industrialisieren. Eine erste Serienproduktion soll Ende 2024 starten.

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