Mobilitätsdienste Carsharing-Anbieter Miles schafft Sprung in Profitabilität

Redakteur: Svenja Gelowicz

Mit dem geteilten Fahren Geld zu verdienen ist kein einfaches Unterfangen. Ein Berliner Start-up hat nun genau das geschafft.

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Miles-Manager: COO Alexander Eitner, CEO Oliver Mackprang und CFO Eyvindur Kristjansson.
Miles-Manager: COO Alexander Eitner, CEO Oliver Mackprang und CFO Eyvindur Kristjansson.
(Bild: Miles)

Carsharing gilt bislang als wenig lukratives Geschäft. Die Anbieter des geteilten Fahrens verdienen – wenn überhaupt – zumeist nur in einzelnen Regionen Geld. Der Anbieter Miles hat am Montag verkündet, seit dem Oktober vergangenen Jahres als Unternehmen profitabel zu sein. Darin seien auch Rückstellungshöhen, Abschreiben und Overhead-Kosten einkalkuliert. Zugleich vermeldet das Berliner Start-up, seinen Umsatz im Vergleich zum Jahr 2019 vervierfacht zu haben – von 5,7 auf 20 Millionen Euro.

„Die Mobilitätsbranche war kein Corona-Gewinner“, sagte Miles-Chef Oliver Mackprang. Umso erfreulicher sei das für Miles erfolgreiche Jahr. Das 2016 gegründete Unternehmen ist laut Marktzahlen des Bundesverbands Carsharing nach Share Now (BMW und Daimler) und Stadtmobil das drittgrößte Carsharing-Unternehmen Deutschlands.

Miles will weiter wachsen

Das junge Unternehmen will im laufenden Jahr neue Standorte eröffnen und bereits vorhandene Gebieten um Vororte erweitern. Auch 2021 will das Carsharing-Unternehmen profitabel arbeiten. Miles bietet das sogenannten Free-Floating-Carsharing an. Dabei parken Nutzer die Fahrzeuge einfach am Zielort, es gibt keine festen Stationen. Miles rechnet nicht die Dauer der Fahrt, sondern die Zahl der Kilometer ab.

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