Modellstrategie BMW will auch untere Marktsegmente mit E-Autos bedienen

Von Andreas Wehner

Auch mit der elektrifizierung der Produktpalette will BMW-Chef Oliver Zipse das untere Marktsegment nicht aufgeben. Günstigere Fahrzeuge seien der Kern des künftigen Geschäfts, sagte Zipse laut einem Pressebericht.

BMW-Chef Oliver Zipse
BMW-Chef Oliver Zipse
(Bild: BMW)

BMW will auch mit der Transformation in Richtung Elektromobilität das Segment der preisgünstigeren Autos nicht aufgeben. „Wir werden das untere Marktsegment nicht verlassen“, sagte Zipse laut einem Bericht der Nachrichtenagentur „Reuters“ auf einer Veranstaltung des Zuliefererers Bosch in Berlin.Auch wenn man sich als Premiumhersteller verstehe, sei es falsch, das untere Marktsegment aufzugeben. Es werde der Kern des künftigen Geschäfts sein, sagte Zipse.

BMW will in diesem Jahr den Absatz batterieelektrischer Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. In den ersten neun Monaten lieferten die Münchner 129.000 E-Autos der beiden Marken BMW und Mini aus – ein Plus von 115 Prozent.

Neben dem Mini Cooper SE, dem BMW iX3, dem i4 und dem großen Elektro-SUV BMW iX sollen jetzt der i7 und der iX1 für zusätzliche Verkäufe sorgen. 2023 folgen unter anderem der BMW i5 sowie der erste elektrische Rolls-Royce namens Spectre. 2025 startet BMW mit einer neuen Generation von Elektrofahrzeugen, der so genannten neuen Klasse.

Der Konkurrent Mercedes hatte zuletzt angekündigt, den Großteil seiner künftigen Investitionen in größere und teurere Fahrzeuge zu stecken. Im Einstiegssegment wollen die Stuttgarter ihre Palette dagegen ausdünnen.

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