Logistik Aachener Start-up DroidDrive bekommt frisches Geld für den „Ducktrain“

Redakteur: Svenja Gelowicz

Derzeit machen sich einige Unternehmen Gedanken um die Paketzustellung auf der letzten Meile. Ein Start-up aus Aachen verfolgt einen außergewöhnlichen Ansatz – und hat dafür nun eine Finanzspritze bekommen.

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Ducktrain: Dieses Team entwickelt den Entenzug für die letzte Meile.
Ducktrain: Dieses Team entwickelt den Entenzug für die letzte Meile.
(Bild: Ducktrain)

Das Start-up DroidDrive rund um den Streetscooter-Mitgründer Achim Kampker hat in einer weiteren Finanzierungsrunde eineinhalb Millionen Euro eingesammelt. Die Kapitalgeber EIT Inno-Energy und Wi Venture sind als Investoren beim Aachener Fahrzeugunternehmen eingestiegen. DroidDrive entwickelt ein Fahrzeugkonzept namens „Ducktrain“, das den innerstädtischen Lieferverkehr verbessern soll.

Das stellt sich das junge Unternehmen so vor: Bis zu fünf automatisierte Wägelchen koppeln sich an ein Führungsfahrzeug. Diese Elektrofahrzeuge, Ducks genannt und einen Meter breit, fahren 25 bis 30 km/h und fassen eine Europalette. Hat das Führungsfahrzeug eine Stadt erreicht, vereinzeln sich die kleinen Lieferpods und schwärmen aus, um Pakete zuzustellen. Die ersten Testfahrten auf öffentlichen Straßen sind bereits im Frühjahr 2021 geplant.

Achim Kampker, Leiter des Lehrstuhls Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) an der RWTH Aachen, unterstützt das Start-up bei der Entwicklung. „Der Ducktrain adressiert die zentralen Effizienzprobleme der letzten Meile und vereint Ökologie und Ökonomie“, so Kampker.

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