E/E-Architekturen Schaeffler und ThunderSoft entwickeln Multidomänen-Rechnerplattformen weiter

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Schaeffler und ThunderSoft sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Beide Unternehmen wollen gemeinsam zentrale Fahrzeugrechner-Plattformen für zukünftige Fahrzeugarchitekturen entwickeln und vermarkten.

Gerd Winkler, Leiter Strategie softwaredefinierte Fahrzeuge, Business Unit Vehicle & Battery Controls von Schaeffler und Xu Dongchao, Vizepräsident von ThunderSoft Intelligent Automotive, besiegelten ihre strategische Partnerschaft per Handschlag.(Bild:  Schaeffler)
Gerd Winkler, Leiter Strategie softwaredefinierte Fahrzeuge, Business Unit Vehicle & Battery Controls von Schaeffler und Xu Dongchao, Vizepräsident von ThunderSoft Intelligent Automotive, besiegelten ihre strategische Partnerschaft per Handschlag.
(Bild: Schaeffler)

Mit dem Übergang von klassischen, verteilten Steuergerätearchitekturen zu zentralen Fahrzeugrechnern spielen leistungsfähige, hochintegrierte Rechnerplattformen eine immer wichtigere Rolle. Sie ermöglichen es, mehrere Fahrzeugdomänen – etwa Antrieb, Energieversorgung, Fahrfunktionen und Infotainment – in einer zentralen Recheneinheit zusammenzuführen. Damit bilden sie die Grundlage für flexibel skalierbare, datenzentrierte E/E Architekturen. „Zentrale Fahrzeugrechner entwickeln sich zu einer Schlüsseltechnologie für Software-basierte Fahrzeuge“, betont Thomas Stierle, Vorstand E Mobility von Schaeffler.

Stärken bündeln

Schaeffler bringt in die Partnerschaft seine Erfahrung in der Entwicklung, Industrialisierung und Großserienfertigung komplexer automobiler Elektroniksysteme ein. Dazu zählen insbesondere sicherheitsrelevante Fahrfunktionen, Antriebssysteme, Fahrwerklösungen sowie Batterie- und Energiemanagement. ThunderSoft ergänzt diese Kompetenzen durch seine Expertise in zentralen Fahrzeugsoftwareplattformen, Betriebssystemen und leistungsfähigen Rechnerarchitekturen für Infotainment- und Fahrerassistenzsysteme. Darüber hinaus verfügt ThunderSoft über den Zugang zu einem breit etablierten Technologieökosystem.

Durch die enge Zusammenarbeit lassen sich Funktionen, die bislang auf mehreren Steuergeräten verteilt waren, auf einem zentralen Fahrzeugrechner bündeln. Das reduziert die Systemkomplexität, verkürzt Entwicklungszeiten und ermöglicht eine flexible sowie kosteneffiziente Skalierung über verschiedene Fahrzeugmodelle und Märkte hinweg.

Fokus zunächst auf asiatisch pazifischen Raum

Im Rahmen ihrer Partnerschaft planen beide Unternehmen, vollständig integrierte Lösungen für Fahrzeugrechner-Plattformen zu entwickeln. Diese bilden Funktionen aus den Bereichen Fahrerassistenz, Infotainment und Fahrdomänen auf einer gemeinsamen, flexiblen Hardware-Basis ab. Ein erster regionaler Schwerpunkt liegt auf dem asiatisch pazifischen Raum und Europa. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit auf China und Nordamerika ausgeweitet werden. Regionale regulatorische Anforderungen für vernetzte Fahrzeuge werden von Beginn an berücksichtigt. (se)

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