Elektromobilität Wo die meisten Stromer gekauft werden

Autor: Andreas Wehner

Fast 400.000 reine Elektroautos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge wurden 2020 in Deutschland neu zugelassen. Das Interesse der Bevölkerung an den Stromern ist jedoch je nach Bundesland unterschiedlich.

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Autos mit rein elektrischen oder Plug-in-Hybrid-Antrieb haben im vergangenen Jahr große Marktanteile gewonnen.
Autos mit rein elektrischen oder Plug-in-Hybrid-Antrieb haben im vergangenen Jahr große Marktanteile gewonnen.
(Bild: BMW)

13,5 Prozent aller neu registrierten Pkw waren im vergangenen Jahr reine Elektroautos, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge. Insgesamt wurden 2020 knapp 400.000 Autos mit E-Antrieben erstmals zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte.

Beliebt sind E-Autos und Plug-in-Hybride vor allem in Schleswig-Holstein, Berlin und Baden-Württemberg. Dort fuhren jeweils über 16 Prozent der neu registrierten Pkw zumindest teilweise mit Strom. Dagegen war der Zuspruch für die Elektromobilität in Sachsen-Anhalt 2020 am geringsten. Nur 8,8 Prozent der neu registrierten Pkw hatten einen elektrischen Antrieb.

Die meisten E-Autos und Plug-in-Hybride hatten im vergangenen Jahr ein VW-Logo an der Front. 17,4 Prozent der Neuzulassungen stammen aus Wolfsburg. In der Rangliste folgen Mercedes (14,9 %) und Audi (9,0 %).

Betrachtet man nur die knapp 200.000 neu registrierten batterieelektrisch angetriebenen Pkw, entfiel ebenfalls der größte Teil mit 23,8 Prozent auf VW – gefolgt von Renault (16,2 %) und Tesla (8,6 %).

Insgesamt entfielen 2020 rund ein Viertel der Neuzulassungen auf alternative Antriebe (inklusive Gas- und Hybridfahrzeuge). Etwas mehr als jedes dritte davon (36,4 %) kauften Privatkunden. Bei den rein elektrischen Fahrzeugen war der Anteil der Privatkäufer mit 48,8 Prozent deutlich höher.

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 Andreas Wehner

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«