Suchen

Wenn die Packstation vor deiner Haustür steht

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Svenja Gelowicz

Die Paketzustellung ist heutzutage extrem ineffizient. Ein neues System soll Zeit, Kosten und Emissionen sparen.

Rinspeed hat eine mobile Packstation entwickelt.
Rinspeed hat eine mobile Packstation entwickelt.
(Bild: Rinspeed)

Mobile Packstationen könnten die Paketzustellung künftig effizienter machen. Das verspricht zumindest ein neues Fahrzeugkonzept von Rinspeed. Der „City Snap“ liefert Pakete nicht direkt zum Empfänger, sondern stellt in der Nachbarschaft automatisiert Packstationen auf, an denen die Sendungen abgeholt werden können.

Die mobilen Stationen sind flexibler als die fest installierten Packstationen, vermeiden jedoch genau wie diese starken Lieferverkehr in den Städten. Rinspeed rechnet damit, dass das System rund die Hälfte aller heutigen Paketdienst-Fahrzeuge überflüssig machen würde. Die CO2-Einsparung berechnen die Schweizer mit 6 Prozent pro Paket. Dazu kommen Kostenvorteile für das Logistikunternehmen; trotz der Investitionen in die neue Technik könnten pro Paket rund 17 Prozent gespart werden.

Rinspeed: Noch keine Studie in Serie

Der Antrieb des City Snap läuft elektrisch, gefahren wird das Lieferfahrzeug von einem menschlichen Fahrer. Perspektivisch ist auch ein Robotermobil denkbar. Aktuell würden Gespräche mit möglichen Partnern für ein Pilotprojekt laufen, so das Unternehmen. Offiziell präsentiert werden soll das Konzept Anfang 2021.

Der City Snap ist nach Snap, Microsnap und Metrosnap die vierte Zukunftsstudie aus der Snap-Reihe des schweizerischen Fahrzeugentwicklers. Die Modelle sollen Anregungen für die künftige Entwicklung von Personen- und Warentransport geben. In die Serie hat es noch keines geschafft.

(ID:47003313)