50 Jahre nach Vorstellung des ersten Golf GTI Volkswagen ID.Polo GTI debütiert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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1976 stellte Volkswagen erstmals den Golf GTI vor. 50 Jahre nach dessen Debüt feierte nun mit dem ID.Polo GTI die erste vollelektrische Variante Weltpremiere - und zwar auf dem Nürburgring beim 24-Stunden-Rennen. Der Presse bot sich bereits im April die Gelegenheit, das Fahrzeug ausführlich zu begutachten.

Mit dem ID.Polo GTI feiert das erste vollelektrische Modell seine Weltpremiere - genau 50 Jahre nachdem der erste GTI überhaupt debütierte. Next-Mobility-Redakteurin Stefanie Eckardt gewann bereits Anfang April 2026 in Hamburg erste Einblicke.  (Bild:  IvoHercik.com)
Mit dem ID.Polo GTI feiert das erste vollelektrische Modell seine Weltpremiere - genau 50 Jahre nachdem der erste GTI überhaupt debütierte. Next-Mobility-Redakteurin Stefanie Eckardt gewann bereits Anfang April 2026 in Hamburg erste Einblicke.
(Bild: IvoHercik.com)

Gute zwei Wochen nach dem Vorverkaufsstart des Volkswagen ID.Polo feiert nun der ID.Polo GTI seine Premiere. Ein Kompaktsportwagen, der nach Aussagen des Automobilherstellers mit seinem Antriebs- und Fahrverhalten eher dem aktuellen Golf GTI als dem ausgelaufenen Polo GTI entspricht. Im Fahrzeug verbaut ist eine 52-kWh-Batterie, die für eine Reichweite von 424 km nach WLTP sorgt. Die von der Tochter PowerCo für den Konzern entwickelte Einheitszelle ist hier als NMC-Variante integriert. Der Energiespeicher kann mit bis zu 105 kW an DC-Ladesäulen, aber auch mit 11 kW an Wallboxen oder AC-Ladensäulen geladen werden.

Antriebstechnik neu gedacht

Wie beim ID.Polo kommt beim GTI mit der APP290 eine neue E-Maschine zum Einsatz. APP steht dabei für die achsparallele Anordnung – Axial Parallel Position – die 290 für das maximale Drehmoment in Nm. Sie entwickelt im Fahrzeug eine Höchstleistung von 166 kW, was in Drehzahlen von 15.000 U/min resultiert. An das Motorgehäuse angeflanscht ist das 1-Gang-Getriebe samt Gehäuse und der neu entwickelte Pulswechselrichter. Dieser koordiniert die Leistungs- und Drehmomententwicklung sowie die Rekuperation des Antriebs. Zudem wandelt diese Leistungselektronik mit Siliziumkarbid-Leistungsmodulen aus dem Hause Bosch den Gleichstrom der Batterie in den von der E-Maschine benötigten Wechselstrom (AC) um.

Cockpit: Digitalisierung trifft auf Retro

Die neue Cockpit-Landschaft des ID. Polo GTI ist horizontal gegliedert. Auf einer Sichtachse angeordnet sind dabei das „Digital Cockpit“ – die digitalen Instrumente – und das Infotainment-Display. Das „Digital Cockpit“ ist in der Diagonale 26,0 cm groß und überzeugt mit seiner Grafik. Das Fahrzeug verfügt über ein Multifunktionssportlenkrad, über das der Fahrer eine Retro-Anzeige aktivieren kann. Dann tauchen im „Digital Cockpit“ die Instrumente eines späten Golf I auf. Links gibt es in diesem Fall einen klassischen Tacho, rechts einen stilisierten Drehzahlmesser, der allerdings die Energieaufnahme des Antriebs zeigt. Auch Funktionen wie etwa die Anzeige der Verkehrszeichenerkennung sind in das Layout der frühen 80er Jahre integriert. Das in der Mitte des Dashboards angeordnete Touchdisplay des Infotainmentsystems ist mit einer Diagonale von 32,77 cm (13 Zoll) so groß wie ein Tablet.

Tasten statt Touch

Volkswagen hat das Multifunktionssportlenkrad mit eindeutigen Tasten neu konzipiert. Im Tastenquadrat links sind die Funktionen der Geschwindigkeitsregelanlage respektive je nach Ausstattung der automatischen Distanzregelung ACC und des Connected Travel Assist zusammengefasst. Dort ebenfalls angeordnet: die Lautstärkereglung. Rechts neben dem Airbag befindet sich das Tastenquadrat für die Steuerung des „Digital Cockpits“, die Aktivierung der Sprachsteuerung sowie die Taste für die Lenkradheizung, die anders als im ID.Polo serienmäßig ist. Das Lenkrad selbst ist im oberen und unteren Bereich (12 und 6 Uhr) abgeflacht. Hinter dem Lenkrad befinden sich gut einseh- und erreichbar die Lenkstockhebel für die Schaltung und Parkbremse (rechts) sowie die Blink-, Licht- und Scheibenwischerfunktionen (links). Links im Dashboard angeordnet sind zudem die Zentralfunktionen für die Scheinwerfer und Rückleuchten sowie die Paddle für die Rekuperationsstufen.  (se)

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