Für 250 Millionen Euro US-Ladespezialist Chargepoint kauft Has to be

Redakteur: Svenja Gelowicz

Das österreichische Softwareunternehmen Has to be, dessen größter Anteilseigner Volkswagen ist, gehört künftig dem US-Ladeanbieter Chargepoint. Was die Kalifornier mit der Übernahme vorhaben.

Der Ladetechnik-Anbieter Chargepoint drängt mit einer Akquisition weiter in den europäischen Markt.
Der Ladetechnik-Anbieter Chargepoint drängt mit einer Akquisition weiter in den europäischen Markt.
(Bild: Sam Willard)

Der US-amerikanische Ladenetzbetreiber Chargepoint übernimmt das europäische Elektromobilitäts-Softwareunternehmen Has to be. Das haben die Unternehmen am Dienstag verkündet. Chargepoint zahlt insgesamt 250 Millionen Euro, die Übernahme steht noch unter Vorbehalt der üblichen Genehmigungen.

Das im Jahr 2013 in Österreich gegründete Unternehmen Has to be entwickelt Software für Ladestationen und Services rund ums Stromtanken. Wichtigster Anteilseigner und Investor ist Volkswagen. Das Unternehmen beschäftigt um die 125 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich.

Chargepoint will in Deutschland, Österreich und Schweiz wachsen

Chargepoint aus Kalifornien sieht in Europa einen Wachstumsmarkt für Elektromobilität und will mit der Akquisition seinen Fußabdruck verstärken. „Wir gewinnen ein führendes Unternehmen der E-Mobilität mit einem talentierten Team, starker und innovativer Technologie und einer beeindruckenden Kundenbasis hinzu“, sagt Chargepoint-Chef Pasquale Romane zu der Übernahme. Vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz will Chargepoint mithilfe von Has to be schneller wachsen. Martin Klässner, Mitgründer und Chef von Has to be, sagt in einer Mitteilung: „Gemeinsam mit Chargepoint werden wir in Zukunft dieser Vision weiter folgen und – da der Markt weiter expandiert – eine noch höhere Skalierung erreichen.“

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