Autonome Shuttles im ÖPNV Transdev plant den Einsatz autonomer Shuttles für 2023

Redakteur: Tanja Schmitt

Mobileye, Transdev und die Lohr Gruppe entwickeln gemeinsam selbstfahrende Shuttles. Sie sollen bis spätestens 2023 im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden.

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Das i-Cristal-Shuttle bietet Platz für bis zu 16 Passagiere und ist maximal 50 Kilometer pro Stunde schnell.
Das i-Cristal-Shuttle bietet Platz für bis zu 16 Passagiere und ist maximal 50 Kilometer pro Stunde schnell.
(Bild: Mobileye)

Mobileye, Transdev und die Lohr Gruppe wollen gemeinsam selbstfahrende Shuttles entwickeln und im öffentlichen Nahverkehr einsetzen – zuerst in Europa, später weltweit. Das Shuttle namens „i-Cristal“ biete Platz für bis zu 16 Passagieren und ist mit einer Rampe ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Das E-Fahrzeug ist so konzipiert, dass es sich leicht in öffentliche Verkehrsnetze einbinden lasse, teilen die Unternehmen mit.

Der Mobilitätsanbieter Transdev (Eisenbahn, Bus) werde das Shuttle in sein Netzwerk einbinden. Im nächsten Jahr soll Der Testbetrieb in Frankreich und Israel starten. Einen kommerziellen Regelbetrieb stellen die Unternehmen für das Jahr 2023 in Aussicht. Der Automobilzulieferer Mobileye arbeitet an einem Computer- und Sensorsystem, dass das autonome Fahren möglich machen soll. Diese Technik werde nun zusammen mit Transdev Autonomous Transport Systems für den Einsatz in Shuttles modifiziert. Das Fahrzeug selbst wird von Lohr entwickelt und produziert.

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