„Woven City“ Toyota baut wasserstoffbasierte Modellstadt

Autor / Redakteur: Ampnet / Lena Sattler

Fahrzeuge reichen Toyota nicht: Der japanische Autohersteller errichtet am Fuße des Bergs Fuji die Modellstadt „Woven City“. Das Ziel: Die Nutzung und Anwendung von Wasserstoffenergie zu erforschen.

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So soll die Stadt der Zukunft aussehen.
So soll die Stadt der Zukunft aussehen.
(Bild: Toyota)

Toyota baut sein Zukunftsprojekt Woven City zur wasserstoffbasierten Modellstadt aus: Das Unternehmen geht dafür eine Partnerschaft mit dem Mineralölkonzern Eneos ein, um die Nutzung und Anwendung des alternativen Energieträgers zu erforschen. Die Unternehmen wollen insbesondere die Versorgungskette testen und demonstrieren – von der Produktion über die Lieferung bis hin zur Nutzung von Wasserstoff in und um Woven City.

Eneos betreibt bereits 45 Wasserstofftankstellen in den vier größten Ballungsgebieten Japans. Um eine Skalierung zu ermöglichen, entwickelt der Spezialist auch Technologien, die die Wasserstoffproduktion erleichtern – darunter eine CO2-freie Lieferkette. Toyota selbst nutzt Wasserstoff in Pkw und Nutzfahrzeugen, aber auch für Gabelstapler, Züge, Schiffe und stationäre Generatoren.

Modellstadt am Fuße des Mount Fuji

Mit der Woven City entsteht eine Modellstadt am Fuße des Mount Fuji: ein „lebendiges Labor“, in dem die Bewohner vor Ort im Einklang mit der Natur und Technologie leben sollen. Eneos wird unter anderem eine Wasserstofftankstelle in unmittelbarer Nähe von Woven City errichten. Mit grünem, also aus erneuerbaren Energien gewonnenem Wasserstoff werden neben der Tankstelle auch stationäre Brennstoffzellen-Generatoren versorgt, die von Toyota in der Stadt installiert werden.

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