Elektromobilität Starbucks will E-Auto-Fahrer mit Lade-Angeboten in die Cafés locken

Wer ein Elektroauto öffentlich lädt, bringt zumeist etwas Zeit mit. Starbucks will das nun für sich nutzen und in den USA E-Auto-Fahrer mit Schnelllade-Angeboten in die eigenen Filialen locken. Auch andere Branchen haben das Laden bereits als Kundenmagneten entdeckt.

Starbucks kooperiert bei seinem Lade-Angebot mit Volvo und Chargepoint.
Starbucks kooperiert bei seinem Lade-Angebot mit Volvo und Chargepoint.
(Bild: Starbucks)

Wer einen Zwischenstopp einlegt, um das Elektroauto zu laden, freut sich nicht selten auch über gute Rahmenbedingungen. Unvergessen ist beispielsweise die Rüge von Herbert Diess für Ionity. Bei einem Urlaubstrip gefiel es dem Volkswagen-Chef so gar nicht, dass der Schnellladeanbieter an einem Standort nahe des Brenners weder Toilette noch Kaffee vorhalten konnte.

Besser wird es Diess und Co. in Zukunft vielleicht bei Starbucks ergehen. Die Kaffee-Kette startet nun zumindest in den USA ein Pilotprojekt zum E-Auto-Laden. Gemeinsam mit Volvo und Chargepoint stattet das Unternehmen in einem ersten Schritt 15 seiner Läden zwischen Seattle und Denver mit insgesamt 60 Schnellladern aus. Etwa alle 150 Kilometer gibt es auf der rund 2.000 Kilometer langen Strecke damit eine Lademöglichkeit.

Volvo-Fahrer sollen an den Ladesäulen von Sonderkonditionen profitieren. Sollte sich das Pilotprojekt als Erfolg herausstellen, scheint es realistisch, dass Starbucks in den USA in weitere „Kaffee-Highways“ investiert. Zudem will die Firma ihre Standorte mehr und mehr mit Solarenergie versorgen. Bis Ende des Jahres sollen 55 Filialen Solarstrom beziehen.

Supermärkte, Schnellrestaurants und Co.: Immer mehr Branchen springen auf

Die steigende Zahl an Elektroautos auf den Straßen macht Ladeangebote als Geschäftsmodell für immer mehr Branchen interessant. In Deutschland sind beispielsweise Supermarktketten früh auf den Trend aufgesprungen. Ob Aldi, Rewe oder Kaufland – an immer mehr Filialen stehen Ladesäulen.

Teilweise bieten die Unternehmen Kunden den Strom dort sogar für umsonst an. Die Lader dienen dann als Kundenbindungsinstrument, in der Hoffnung, dass Verbraucher den Ladestopp direkt mit einem Einkauf im Supermarkt verbinden. Auch McDonalds will seine Schnellrestaurants zunehmend mit Lademöglichkeiten ausstatten und E-Auto-Fahrern einen Zwischenstopp mit Burger, Pommes und Co. noch schmackhafter machen.

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