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So unterschiedlich bewegen sich Europäer in der Krise von A nach B

Redakteur: Svenja Gelowicz

Die Pandemie verändert, wie sich Menschen fortbewegen. Fünf europäische Länder im Vergleich.

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Großer Krisenverlierer ist auch der öffentliche Personenverkehr.
Großer Krisenverlierer ist auch der öffentliche Personenverkehr.
(Bild: Daimler)

Längst hat sich herausgestellt, dass zu Pandemiezeiten Autos wieder stark gefragt sind. Doch neben dem Privat-Pkw gibt es weitere Krisengewinner. Allen voran: die eigenen Beine und das Fahrrad. Der Auto-Marktplatz Autoscout24 hat dafür etwa 6.000 seiner Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland, Österreich, Italien, Belgien und Niederlanden befragt. Die größten Unterschiede im Kurzüberblick:

  • In allen Ländern gehen die Menschen deutlich mehr zu Fuß
  • Das Flugzeug ist mit großem Abstand der Verlierer der Krise
  • In Deutschland, Belgien und den Niederlanden landet das Fahrrad auf dem zweiten Platz bei den Verkehrsmitteln, die häufiger genutzt werden
  • In Österreich und Italien ist es das Auto
  • Großer Krisenverlierer ist auch der öffentliche Personenverkehr

In Deutschland nutzen 14 Prozent öffentliche Verkehrsmittel gar nicht mehr wegen des Coronavirus, elf Prozent geben an, ihn viel seltener als Transportmittel auszuwählen. Österreich und die Niederlande kommen in etwa auf das gleiche Ergebnis, die Italiener geben sich leicht offener gegenüber dem Verkehrsmittel.

In Deutschland nutzen 15 Prozent der Befragten seltener Fernbusse. Ein erheblicher Anteil von neun Prozent gibt Fernbussfahrten sogar komplett auf. Auch bei einer Mitfahrgelegenheit haben 11 Prozent der Deutschen ihre Bedenken, 7 Prozent verzichten aufgrund der aktuellen Situation sogar ganz auf dieses Verkehrsmittel.

Einen interessanten Ausreißer bei den Verkehrsmitteln verzeichnet Italien: Hier nutzen ganze 11 Prozent der Befragten häufiger einen E-Roller als vor Corona. Zum Vergleich: In Deutschland sind es nur 4 Prozent, die die neuen Elektrotretroller verstärkt nutzen.

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