Bikesharing Nextbike erhält Rebranding nach Übernahme durch Tier

Von Andreas Wehner

Der Bikesharing-Anbieter heißt künftig „Nextbike by Tier“. Die Zugehörigkeit zur Tier-Familie zeigt das Unternehmen künftig durch das typische Türkis. Doch auch technisch wachsen die beiden Unternehmen zusammen.

Bei Nextbike wird die Zugehörigkeit zu Tier künftig sofort sichtbar.
Bei Nextbike wird die Zugehörigkeit zu Tier künftig sofort sichtbar.
(Bild: Tier/Nextbike)

Nach der Übernahme von Nextbike verpasst der Tier Mobility dem Bikesharing-Anbieter ein Rebranding. Nextbike heißt künftig „Nextbike by Tier“ und zum gewohnten Blau kommt auf den Rädern Tiers Türkis als zweite Farbe dazu. Das teilte der Mikromobilitätsanbieter jetzt mit.

Seit Mitte Juli gestaltet Tier die Fahrzeuge in zunächst zwölf deutschen Städten sukzessive um. Zunächst sind den Angaben zufolge Bonn, Berlin, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Gießen, Leipzig, Lippstadt, Potsdam, Rüsselsheim, Wiesbaden und Würzburg dran. Weitere Städte sollen in den kommenden Monaten folgen.

Apps wachsen zusammen

Auch die Webseite, die App und die Social-Media-Kanäle von Nextbike erhalten das neue Design. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge von Tier über einen Deep-Link direkt in die Nextbike-App integriert. E-Scooter, E-Mopeds und E-Bikes von Tier werden neben den Nextbike-Räder somit in einer App dargestellt. Wer allerdings ein Tier-Fahrzeug buchen möchte, wird dann zur Tier-App weiter.

Durch die Übernahme war Tier auf einen Schlag deutlich gewachsen. Zusammen bieten die beiden Marken nach eigenen Angaben mehr als 250.000 Fahrzeuge in über 400 Städten an.

Tier war zuletzt massiv expandiert. Neben Nextbike hatte das Mobilitäts-Start-up innerhalb weniger Monate vier weitere Unternehmen übernommen. Zuletzt holte sich Tier den Kamera-Spezialisten Fantasmo Studios ins Boot und kaufte dem Autohersteller Ford den E-Scooter-Verleiher Spin ab, um in Nordamerika Fuß zu fassen. Zuvor übernahm das Unternehmen die italienische Tochtergesellschaft von Wind Mobility und die ungarische Tech-Agentur Makery.

Zuletzt machte Tier jedoch mit einer Entlassungswelle auf sich aufmarksam. Das Start-up kündigte an, sich von 16 Prozent der Beschäftigten trennen zu müssen. Statt auf schnelles Wachstum und geografische Expansion wolle man sich künftig auf Profitabilität konzentrieren, schrieb Tier-CEO Lawrence Leuschner vor wenigen Wochen.

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