Batterietechnik Porsche: Aus für Cellforce, Cetitec und eBike Performance

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Von der Krise in die traurige Gewissheit: Porsche wird seine Töchter Cellforce, eBike Performance und Cetitec nicht weiterführen. Betroffen sind mehr als 500 Mitarbeiter.

Porsche schließt seine Töchter Cellforce, eBike Performance und Cetitec.(Bild:  Porsche)
Porsche schließt seine Töchter Cellforce, eBike Performance und Cetitec.
(Bild: Porsche)

„Porsche muss sich wieder auf sein Kerngeschäft fokussieren. Das ist die unabdingbare Grundlage für eine erfolgreiche strategische Neuausrichtung. Das zwingt uns zu schmerzhaften Einschnitten – auch bei unseren Tochtergesellschaften“, erklärte Dr. Michael Leiters, Vorstandsvorsitzender von Porsche am 08.05.2026. Schmerzhafte Einschnitte bedeutet konkret, dass sich der Sportwagenhersteller nicht nur von Cellforce, sondern auch von Porsche eBike Performance und Cetitec trennen will.

Im Rahmen der strategischen Porsche-Neuausrichtung mit einer technologieoffenen Antriebstrategie besteht für die Cellforce keine ausreichend tragfähige Perspektive mehr, heißt es auch Stuttgart. Die Geschäftsleitung wird daher Gespräche mit dem Betriebsrat zur Schließung des Unternehmens aufnehmen. Rund 50 Mitarbeiter sind betroffen.

Veränderte Marktbedingungen erschweren E Bike-Antriebs-Business

Porsche eBike Performance GmbH wurde gegründet, um E Bike-Antriebssysteme zu entwickeln und weltweit zu vermarkten. Aufgrund grundlegend veränderter Marktbedingungen für E Bike-Antriebe werden die Aktivitäten des Joint Ventures eingestellt. Die Betriebsschließung an den Standorten Ottobrunn und Zagreb betrifft rund 350 Mitarbeiter.

Verändertes Marktumfeld

Cetitec in Pforzheim arbeitet an spezialisierter Software für Datenkommunikation für Porsche und den gesamten Volkswagen Konzern. Auch hier hat sich das Marktumfeld verändert und Entwicklungsumfänge wurden verlagert. Die Geschäftsleitung von Cetitec wird Gespräche mit dem Betriebsrat zur Schließung des Unternehmens aufnehmen. Betroffen sind rund 60 Mitarbeiter in Deutschland und 30 in Kroatien. (se)

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