Voiager 5 Neuer E-Scooter von Voi soll fünf Jahre durchhalten

E-Scooter, die schnell schlapp machen, sind ein Problem für die Umweltbilanz der Roller-Anbieter. Voi verspricht nun mit seinem neuesten Modell Voiager 5 Besserung. Wir zeigen, was den elektrischen Tretroller aus Schweden ausmachen soll.

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Der Voiager 5 ist das jüngste E-Scooter-Modell von Voi.
Der Voiager 5 ist das jüngste E-Scooter-Modell von Voi.
(Bild: Voi)

Die fehlende Langlebigkeit ihrer Roller ist eines der Hauptprobleme in der Umweltbilanz von E-Scooter-Firmen. Der schwedische Anbieter Voi will das mit seinem neuestem Modell Voiager 5 nun anpacken. Das Unternehmen verspricht, dass der E-Scooter fünf Jahre lang durchhalten soll.

Der modulare Aufbau des Rollers soll die Reparatur und Wiederverwendung von Teilen erleichtern. Apropos Teile: Im Vergleich zum Voiager 4 haben die Schweden den Anteil der recycleten Komponenten mit rund 30 Prozent bei ihrem neuen E-Scooter nach eigenen Angaben mehr als verdoppelt. Die meisten der Materialien sollen zudem wiederverwertbar sein, wenn sie sich nicht mehr für den Einsatz im Roller eignen.

Weitere Verbesserung gegenüber dem Vorgänger: Voi hat einen Smartphone-Halter integriert, den Voiager 5 mit Blinkern ausgestattet und den Abstand der Handbremsen zum Lenker verringert. Außerdem bekommt der Roller ein größeres Vorderrad, was unter anderem dabei helfen soll, auch auf unebenem Untergrund sicher fahren zu können.

Voi will 2030 eine positive CO2-Bilanz vorweisen

Voi hat sich vorgenommen, bis 2030 eine positive CO2-Bilanz zu erreichen. Aktuell sind die Schweden in etwa 70 Städten in elf Ländern aktiv. Nach eigenen Angaben konnte das Unternehmen seine Umsätze 2021 im Vergleich zu 2020 um 140 Prozent auf über 100 Millionen Dollar steigern.

Seit dem Marktstart 2018 hat der Anbieter mehr als 90 Millionen Fahrten mit den eigenen E-Scootern registriert. In Deutschland ist das Geschäft nach eigener Aussage in fast allen der 16 angeschlossenen Städte rentabel. Die Geschäfte hierzulande sind für ein Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich. Die Bundesrepublik ist der wichtigste Markt für das Unternehmen. Aber auch firmenweit soll der operative Betrieb seit Sommer 2020 schwarze Zahlen schreiben.

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