Gefahren

Kleine Elektro-Katze aus China

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Sinnvoll ist das Laden unterwegs somit nur bedingt. Die eigentliche Stromquelle für den Fünfsitzer ist die heimische Wallbox, wo sie mit serienmäßigen 11 kW dreiphasig die mittlerweile branchenweit übliche Standard-Performance abruft. Angesichts der vergleichsweise großen NMC-Akkus und der potenziell touren-tauglichen Reichweite ist diese Selbstbeschränkung auf den Einsatz im erweiterten heimischen Umfeld ein wenig schade.

Auch, weil der Ora bei Größe und Preis mehr auf die Waage bringt als ein dezidiertes Stadtauto. Wer den Kompaktstromer als reinen Zweitwagen nutzt, sollte daher überlegen, sich die günstigere Variante mit kleinem LFP-Akku (45,5 kWh netto) zu besorgen, die laut Hersteller für 310 Kilometer reicht. Das spart beim Kaufpreis rund 5.500 Euro.

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Ab rund 44.500 Euro erhältlich

Denn mit einem Startpreis von 44.500 Euro ist der Ora Funky Cat mit großer Batterie sicher kein Schnäppchen. Den direkten Wettbewerber ID 3 Pro (429 Kilometer Reichweite) gibt es bereits ab 40.000 Euro und einen Citroen E-C4 (350 Kilometer) ab 37.500 Euro.

In Sachen Ausstattung übertrumpft das chinesische Modell die Konkurrenz aber wieder klar. An Bord finden sich neben dem schon im Basismodell serienmäßigen Assistentenpaket auch ein Panoramadach, eine elektrische Heckklappe, eine Wärmepumpe für effiziente Klimatisierung und klimatisierte Massagesitze.

Das stylische Design, die große Batterie und die umfangreiche Ausstattung rechtfertigen den nicht ganz günstigen Preis durchaus. Wäre noch eine leistungsfähigere Schnellladefunktion und ein ausgereifteres Infotainmentsystem an Bord, wäre der Kompaktwagen ein komplettes Allround-Paket. Beide Punkte ließen sich zumindest theoretisch durch Software-Optimierungen verbessern. Spätestens dann sollte niemand mehr die freche Katze aus Fernost unterschätzen.

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