KI-gestütztes Evaluation-Kit zur Auswertung von Lidar-Daten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Cepton hat das Lidar-Evaluation-Kit Vista-Edge vorgestellt. Das Gerät kombiniert Ceptons Lidar-Sensor Vista mit NVIDIAs modulbasiertem AI-Supercomputer Jetson TX2.

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Das Lidar-Evaluation-Kit Vista-Edge kombiniert Ceptons Lidar-Sensor Vista mit NVIDIAs modulbasiertem AI-Supercomputer Jetson TX2.
Das Lidar-Evaluation-Kit Vista-Edge kombiniert Ceptons Lidar-Sensor Vista mit NVIDIAs modulbasiertem AI-Supercomputer Jetson TX2.
(Bild: Cepton)

Vista-Edge ist ein echtes Plug-and-Play-System, auf dem die notwendige Software und Werkzeuge zur Anzeige und Analyse der 3D-Punktwolke des Lidars bereits vorinstalliert sind. Mit dem Software Development Kit (SDK) und dem mitgelieferten Beispielcode können Unternehmen schneller ihre eigene produktspezifische Software für den Einsatz von Cepton-Lidar-Sensoren entwickeln. Zudem haben Käufer des Lidar-Evaluation-Kits automatisch Anspruch auf ein Upgrade auf das Perception-Evaluation-Kit, sobald dieses im Lauf des Jahres 2019 verfügbar ist.

„Wir möchten es unseren Kunden leicht machen, unsere Lidar-Sensoren zu bewerten und zu testen. Das gilt insbesondere für das Rapid-Prototyping sowie Proof-of-Concept-Projekte. Die Dichte und Reichweite unserer 3D-Punktwolke sollen erlebbar sein – ohne Software zu installieren, Handbücher zu lesen, Kabel zu kaufen oder spezielle Hardware erwerben zu müssen“, erklärt Jun Pei, CEO und Mitbegründer von Cepton. „Unser Portfolio an hochauflösenden Lidar-Sensoren mit hoher Reichweite liefert die reichhaltigsten Punktwolken-Daten, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Mit Vista-Edge können sie diese Daten besser nutzen, und wir können ihren Nutzen besser demonstrieren.“

Das Vista-Edge ist kompakt und leicht und verfügt über 1-Gb-Ethernet-, HDMI-, USB-3.0- sowie USB-2.0-Anschlüsse. Zudem kann es in IoT- und Wi-Fi-Netzwerken verwendet werden. Das System ist sofort einsatzbereit und benötigt nur wenige Minuten, bis die Daten des Lidars eingesehen werden können.

„Die Lidar-basierte Objekterkennung und -verfolgung kann klassische bildbasierte Lösungen ergänzen,“ sagt Murali Gopalakrishna, Head of Product Management Autonomous Machines bei NVIDIA. „Das Gerät von Cepton liefert umfangreiche 3D-Daten, die es unseren Kunden erleichtert, die Leistung vom NVIDIA AI mit den Sensorfunktionen des Cepton-Lidars zu kombinieren.“

Cepton hat kürzlich zwei neue Lidar-Produkte auf den Markt gebracht: Vista-M und Vista-X. Beide Lidar-Sensoren eignen sich für alle Level des autonomen Fahrens. Gemeinsam mit Celestica startet Cepton dieses Jahr die Serienproduktion seines Lidar-Portfolios und wird 2020 in die Großserienfertigung gehen.

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