Fahrbericht

Ioniq 6 kommt mit hoher Reichweite

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Die maximale Fahrtstrecke mit einer Akkufüllung geben die Koreaner mit 429 bis 614 Kilometern bei den Heckgetriebenen und mit 583 Kilometern beim Allradler an. Auch damit liegt der 6er deutlich vor dem 5er. Dank der natürlich auch im Ioniq 6 verwendeten 800-Volt-Architektur flutscht es beim Schnellladen nur so: In rund 18 Minuten soll die Akku-Füllung von 10 bis 80 Prozent über die Bühne gehen.

Ioniq 6 spart deutlich Strom

Und wie fährt sich der Ioniq 6? Für die erste Testfahrt stand die 229-PS-Version zur Verfügung. Die sprintet laut Hyundai in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird wie die anderen zwei Varianten bei 185 km/h abgeregelt. Seine Rolle als goldene Mitte spielt er ziemlich überzeugend: Mehr als nur ausreichend dynamisch, leise, sparsam. Nach der gemischten Testrunde mit ordentlich Autobahn- und Landstraßenanteil zeigte die Verbrauchsanzeige knapp 17 kWh an – auch etwas weniger wäre kein Problem gewesen. Die Karosserie spart wirklich kräftig Strom.

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Die Lenkung könnte ein bisschen definierter zu Werke gehen, sie wirkt auch im Sport-Modus einen Tick zu soft abgestimmt. Am Fahrwerk gibt es nichts auszusetzen, es ermöglicht problemlos auch ziemlich rasante Kurvenkombinationen, die Federung schluckt Unebenheiten brav weg.

Basismodell startet bei 43.900 Euro

Bei der Bedienung fallen die auf die Mittelkonsole gewanderten Fensterhebetasten negativ auf: Die gehören da einfach nicht hin. Und die Idee, den dicken Automatik-Wählhebel noch unter den Lenkstockhebel für die Scheibenwischer und zum rechten Rekuperations-Paddle zu packen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Noch ein Wort zu den Preisen: Das Basismodell startet bei 43.900 Euro – und diese Zahl ist eine Kampfansage an die Konkurrenz. Die gefahrene Version mit großem Akku und 229 PS kostet 54.000 Euro, für den Allradler muss man mindestens 61.100 Euro anlegen. Wird das Ausstattungspaket Uniq mitbestellt, fährt der Ioniq 6 mit einer annähernden Vollausstattung auf den Hof. Eines der wenigen zusätzlichen Extras ist in diesem Fall ist der digitale Außenspiegel mit Bildschirmen am Armaturenbrett, der noch einmal 1.300 Euro extra kostet.

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