Aircar Fliegendes Auto aus der Slowakei erhält offizielle Flugerlaubnis

Quelle: dpa

Bereits 2013 hatte der slowakische Entwickler Stefan Klein ein fliegendes Auto entwickelt, das sowohl durch die Luft gleiten als auch auf der Straße fahren kann. Die aktuelle Version namens „Aircar“ hat jetzt die offizielle Genehmigung zum Fliegen.

Anbieter zum Thema

Das „Aircar“ kann fliegen und auf der Straße wie ein normales Auto fahren.
Das „Aircar“ kann fliegen und auf der Straße wie ein normales Auto fahren.
(Bild: Klein Vision)

Ein fliegendes Auto aus der Slowakei hat die formelle Genehmigung bekommen, wie ein Flugzeug zu fliegen. Das bestätigte der Sprecher des slowakischen Verkehrsministeriums am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die von der Firma Klein Vision in der slowakischen Stadt Nitra unter dem Namen „Aircar“ produzierte Mischung aus Auto und Kleinflugzeug absolvierte im Juni 2021 erstmals einen Flug zwischen den Flughäfen zweier Städte. In einer halben Stunde flog es von Nitra in die 75 Kilometer Luftlinie entfernte slowakische Hauptstadt Bratislava.

Seither wurden alle für die Erteilung einer offiziellen Flugerlaubnis der slowakischen Luftverkehrsbehörde notwendigen Tests erfolgreich absolviert, wie die Firma Klein Vision dem britischen Sender BBC und internationalen Fachmedien mitteilte. Das Hybrid-Fluggerät habe mittlerweile 200 Starts und Landungen sowie insgesamt 70 Flugstunden absolviert. Schon in naher Zukunft wolle man Direktflüge zwischen Paris und London anbieten.

Flügel klappen innerhalb von drei Minuten aus

Das von Firmengründer Stefan Klein entwickelte „Aircar“ kann auf der Straße wie ein normales Auto fahren und sich nach Ausklappen seiner Flügel innerhalb von knapp drei Minuten in ein Flugzeug verwandeln. Klein und seine Partner hatten das Hybrid-Modell zunächst unter dem Namen „Aeromobil“ seit 2013 bereits auf mehreren internationalen Automobilfachmessen vorgestellt und damit weltweites Aufsehen erregt. Später trennte sich Klein von seinen ursprünglichen Finanzpartnern und gründete seine eigene Firma, die das fliegende Auto nun unter dem Namen „Aircar“ vermarkten will.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:47961871)