Verkehrswende

Eine Basis, unzählige Möglichkeiten: So will Citroën Verkehrsinfarkte verhindern

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Die Skateboards verfügen über autonome Technologie der Stufe 5, brauchen also keinen Fahrer. Radar- und Lidarsensoren sitzen unsichtbar hinter den Citröen-Logos versteckt. Lediglich die Beleuchtung der Logos ist unterschiedlich, damit Passanten sehen, wo vorne (weiß) und hinten (rot) ist.

Goodyear hat für das Projekt spezielle 360-Grad-Räder mit kugelförmigen Reifen entwickelt, die sich drehen und wenden wie die Rädchen einer Computer-Maus. Jedes einzelne ist mit Elektromotoren ausgestattet, was das Rangieren auf kleinstem Raum in jede Richtung ermöglicht.

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Wie die bunte Welt da draußen mal aussehen könnte, zeigen uns drei Ideen, die das Design-Team um Pierre Leclerq schon mal gemeinsam mit Accor und JCDecaux umgesetzt hat. Accor ist gleich mit zwei Kapseln am Start. Das „Sofitel En Voyage“ ist eine Art rollender Living-Room, ein 3,16 Meter langer, luxuriös ausgestatteter Cocoon mit gemütlicher Sitzecke, der Gäste in lauschiger Atmosphäre mit einem Glas Champagner in der Hand vom Flughafen ins Hotel bringen soll. Oder abends zur Oper. Die Außenhaut besteht aus über 1000 Holz-Kacheln, vom Computer auf den Millimeter genau zugeschnitten.

Die zweite Accor-Hütte ist der Pullman Power Fitness Pod (3,26 m), ein spaciges Sportstudio für den Weg zur Arbeit. Die Ausrede, „Ich konnte keinen Sport machen, ich stand im Stau“ gilt jetzt nicht mehr. Im Pullman-Pod soll während der Pendelzeit der Schweiß fließen. Wahlweise per Fahrrad-Ergometer oder Rudergerät. Auf einem holographischen Bildschirm erfährt der Stau-Sportler alles über seine Leistung oder die Route. Mit der durch das Training erzeugten Energie, werden zusätzlich die Batterien gespeist.

Busfahren ähnelt Kutschenfahren

Dritter Pod im „Urban Collëctif“ ist der City Provider von JCDecaux, der optisch ein wenig an Kutschen des vorletzten Jahrhunderts erinnert. Reduziert im Design, soll er eine Idee vermitteln, wie Busfahren 2035 aussehen könnte. Unter einem begrünten Dach können bis zu fünf Personen im nur drei Meter kurzen City Provider mitfahren, es gibt zwei kleine Räume, einen offenen Bereich mit Vordach und ein geschlossenes, voll verglasten Abteil. Interaktive Bildschirme versorgen die Passagiere mit Infos zu touristischen Attraktionen oder aktuellen Nachrichten.

Alles ganz schön abgefahren und gefühlt noch zig Jahre entfernt. Doch spätestens auf der Fahrt zurück zum Flughafen kommt man ins Grübeln. Kilometerlange Blechlawinen, Stoßstange an Stoßstange, senden eine klare Botschaft: So kann es nicht weitergehen.

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