Mikromobilität E-Scooter von Tier kann man jetzt auch bei Google Maps finden

Autor: Christoph Seyerlein

Der E-Scooter-Verleiher Tier will die User Experience verbessern – und holt sich dafür einen mächtigen Partner. Was die Berliner gemeinsam mit Google Maps vorhaben.

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Tier und Google Maps arbeiten zum Start in elf Städten zusammen.
Tier und Google Maps arbeiten zum Start in elf Städten zusammen.
(Bild: Tier)

E-Scooter findet man bislang vor allem im Vorbeilaufen oder über die App des jeweiligen Verleih-Anbieters. Tier will potenziellen Nutzern jetzt einen zusätzlichen, potenziellen Zugang liefern. Die Berliner starten eine Kooperation mit Google Maps. User des Kartendienstes sollen in der Google-Maps-App verfügbare Roller in ihrer Nähe angezeigt bekommen.

Außerdem erhalten sie auch Informationen dazu, wie viel ihre geplante Fahrt voraussichtlich kosten wird und wann sie in etwa an ihrem Ziel ankommen werden. Auch den Ladestatus ihres Scooters können Nutzer über Google einsehen.

Vorerst rollen Tier und Google Maps dieses Angebot in elf Städten aus: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Wien, Zürich, Oslo, Stockholm und Helsinki. Weitere sollen noch im Laufe des Jahres folgen.

Nicht alles geht über Google Maps

In die Google-Maps-App wird ein eigener Button für Tier eingebaut. Diesen können User wählen, wenn sie als Vorauswahl angeben, eine Strecke per Fahrrad zurücklegen zu wollen. Komplett abwickeln können Kunden den Prozess vor einer Fahrt aber noch nicht über Google: Bevor sie sich mit einem E-Scooter in Bewegung setzen können, werden sie in die Tier-App weitergeleitet, um ihren Roller freizuschalten.

Tier ist aktuell in rund 120 Städten in 13 Ländern aktiv. Der Scooter-Markt ist insgesamt hart umkämpft. Erst kürzlich hatte der estnische Billig-Anbieter Bolt den Einstieg in den deutschen Markt verkündet. Mit Kampfpreisen von nur fünf Cent pro Minute will das Start-up schnell Marktanteile erobern. Weitere namhafte Wettbewerber sind beispielsweise Voi oder Lime.

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 Christoph Seyerlein

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Fachredakteur Next Mobility