Mikromobilität E-Scooter über Dreiwortadressen finden

Redakteur: Sven Prawitz

Der Mikromobilitätsanbieter Lime nutzt künftig das Adresssystem von What3Words, um seine Fahrzeuge zu lokalisieren.

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Lime nutzt künftig Dreiwortadressen, um seine Fahrzeuge zu finden.
Lime nutzt künftig Dreiwortadressen, um seine Fahrzeuge zu finden.
(Bild: Lime)

Lime integriert das Adresssystem von What3Words in seine App. Das ermögliche jedem, der einen falsch abgestellten E-Scooter oder E-Bike findet, den Standort mit einer What3Words-Adresse an den Kundenservice von Lime zu melden. Die Dreiwortadressen sind genauer als vage Angaben oder unpräzise beschriebene Standorte – zum Beispiel auf großen Parkplätzen oder in Parks. Lime hofft, so seine Roller und Fahrräder schneller zu finden. Das Angebot gibt es zunächst in Deutschland und soll zeitnah auf weitere Länder in Europa ausgeweitet werden.

Im Automobilbereich konnte sich What3Words noch nicht durchsetzen. Die neueren Navigationssysteme von Mercedes-Benz erkennen zum Beispiel Dreiwortadressen. Daimler hat darüber hinaus Anteile am Unternehmen gekauft. What3Words hat die Erdoberfläche in 57 Billionen Quadrate aufgeteilt, die jeweils eine Fläche von 3 m x 3 m haben. Jedem dieser Quadrate wurde eine neue, vereinfachte Adresse aus drei Wörtern zugeteilt. Damit lassen sich Orte als Ziel eingeben, die nicht von einem üblichen Adresssystem, wie beispielsweise Straßennahme und Hausnummer, erfasst sind.

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