Thermomanagement

Die kühlere Batterie kommt weiter

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Gemeinsam mit dem französischen Mineralöl- und Energieunternehmen Total Energie hat Valeo daher ein neuartiges Kühlsystem entwickelt, bei dem die Zellen in einer neuartigen, dielektrischen Kühlflüssigkeit „baden“. Diese innere Kühlung soll im Vergleich zu einer Außenkühlung eine besonders effektive Wärmeabfuhr aus der Batterie ermöglichen. Eine Serieneinführung könnte in Kürze erfolgen.

Verbesserungen auch durch kleinere Eingriffe möglich

Aber auch durch weniger grundlegende Eingriffe sind Verbesserungen möglich. Der Stuttgarter Zulieferer Mahle will durch kompakte Konstruktion Kosten und Komplexität des Kühlsystems senken und gleichzeitig die Effizienz erhöhen. So sind beispielsweise Wärmetauscher, Kühlmittelpumpen, Kondensator, Chiller, Sensorik und Ventile in einer Einheit zusammengefasst. Das soll Kosten senken und Effizienz erhöhen.

Bis zu 20 Prozent mehr Reichweite gegenüber einer reinen E-Heizer-Architektur verspricht das Unternehmen. Die höhere Kühlperformance verbessere zudem die Schnellladefähigkeit. Zusätzlich werden Thermomanagementsysteme immer intelligenter und umfassender. Die aus der Batterie abgeführte Wärme etwa wird an anderer Stelle genutzt, etwa im Winter zum Aufheizen des Innenraums, zum Beispiel in Kombination mit einer Wärmepumpe.

Die benötigt dann nur wenig Strom, um mit allen vorhandenen Wärmequellen in und außerhalb des Fahrzeugs den Innenraum aufzuheizen. Während die Klimatisierung des Antriebs und die des Innenraums bei Verbrenner-Fahrzeugen noch klar getrennt waren, werden sie beim E-Mobil zunehmend zusammen gedacht, um möglichst effiziente und günstige Lösungen zu finden.

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