Image-Abfrage Deutsche Flottenmanager besonders kritisch

Von sp-x

E-Autos sind nicht alltagstauglich, die heimischen Autohersteller technisch nur Mittelmaß – viele deutsche Fuhrparkleiter stehen den aktuellen technischen Entwicklungen kritisch gegenüber. Im Ausland sieht man vieles entspannter.

Die Deutschen unterschätzen die Strahlkraft ihrer Automarken.
Die Deutschen unterschätzen die Strahlkraft ihrer Automarken.
(Bild: Mercedes-Benz )

Die Deutschen sehen die heimische Autoindustrie besonders kritisch. Im Ausland hingegen wird die Innovationskraft von Mercedes, VW und Co. deutlich stärker eingeschätzt, wie sich aus einer Umfrage des Flottendienstleisters Dataforce unter Fuhrparkleitern in fünf Ländern ergibt.

So sortieren die deutschen Teilnehmer den technologischen Fortschritt von Mercedes auf einer Skala von 1 bis 10 bei lediglich 5,9 ein; Briten, Italiener, Franzosen und Spanier geben im Schnitt eine 7,3. Ähnlich sieht es bei anderen Marken aus: BMW bekommt national 6,3, international 7,2 Punkte. VW liegt bei 6,1 beziehungsweise 6,6, Audi bei 6,0 beziehungsweise 7,2 und Opel bei 5,1 beziehungsweise 6,0.

Deutscher Elektro-Frust

Auch generell herrscht in Deutschland Skepsis und Kritikfreudigkeit. Während 85 Prozent der italienischen Experten Elektroautos für absolut alltagstauglich halten, sind es in Deutschland nur 46 Prozent. Die Frage, ob die Ladezeiten akzeptabel sind, bejahen hierzulande nur 25 Prozent. In Frankreich, Italien, Spanien und im Vereinigten Königreich liegen im Vergleich die Ja-Stimmen zwischen 52 Prozent und 57 Prozent.

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