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Neben der bundeseigenen DB Cargo spielten die Wettbewerbsunternehmen eine entscheidende Rolle, die schon einen Marktanteil von 50 Prozent hätten. „Das heißt, der diskriminierungsfreie Zugang auf das Netz ist entscheidend, um Güterverkehr auf die Schiene zu bekommen. Zudem müssen wir den internationalen Verkehr erleichtern, denn 60 Prozent aller Güterverkehre überschreiten mindestens eine Grenze. Und erleichtern heißt konkret: Investitionen in die Infrastruktur und die Digitalisierung des Systems.“
Streckengebühr dauerhaft senken
Theurer sagte weiter: „Derzeit sind wir in Gesprächen, ob und wie und in welchem Umfang die Senkung der Trassenpreise während der Pandemie fortgesetzt werden kann. Die Trassenpreise sind wettbewerbsneutral, weil sie allen Eisenbahnunternehmen zugutekommen.“ Die Trassenpreise sind eine Art Schienen-Maut.
Zu seinen Zielen als neuer Beauftragter sagte Theurer weiter: „In erster Linie möchte ich die Digitalisierung voranbringen. Wir können das bestehende Netz, das an Kapazitätsgrenzen stößt, etwa durch digitale Signaltechnik oder ein digitales Kapazitätsmanagement deutlich erhöhen. Es geht aber auch um den Deutschlandtakt und einfachere Tarifsysteme für die Reisenden etwa über Apps. Daneben geht es um mehr Elektrifizierung. Wir wollen den Anteil der elektrifizierten Strecken von 62 auf 75 Prozent erhöhen.“
Hybridtechnik für das Gleis
Daneben setze man auf Batteriehybrid- und Zweikraftlokomotiven auf der letzten Meile und im Rangierbetrieb. „Dank des technologischen Fortschritts werden wir unsere Klimabilanz auch in diesem Bereich deutlich verbessern.“
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